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Self Publishing: Wie Selbstverleger Publishing demokratisieren

01.08.2011 - Jeder der schreibt, verfolgt einen Traum: die Veröffentlichung des eigenen Buches. Was bislang über klassische Verlage nur einem Bruchteil aller Autoren vergönnt war, steht nun per Self Publishing allen offen und wird die Publishing-Branche grundlegend verändern.
Ihre Geschichte ist eines dieser amerikanischen Märchen: Innerhalb von nur zehn Monaten hat es Amanda Hocking   von der Altenpflegerin aus der amerikanischen Provinz zur Bestseller-Autorin und Millionärin geschafft, ohne Verlag mit gerade mal 26 Jahren. Seit ihrem 17. Lebensjahr schreibt sie Fantasyromane und putzt jahrelang bei Verlagen vergeblich Klinken. Karriere macht sie schließlich doch noch - dank E-Book: Sie verkauft ihre Romane - inzwischen hunderttausendfach - zu Preisen zwischen 99 Cent und knapp sechs Dollar über Amazons EBook-Plattform  . Verlegerische Vorkenntnisse braucht sie nicht. Sie muss nur

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Von: Wolf-Dieter Roth ,  Redaktionsbüro ,  Verbindungen
Am: 01.08.2011

Es geht sogar ganz ohne Vorleistungen! Miller E-Books

Angesichts des Ärgers, den man mit Buchverlagen so erleben kann, wo der eine Verlag dem anderen die neuen Bücher verbietet, und man als Autor folglich ohne Honorar dasitzt nach einem ganzen Jahr Arbeit, kann ich inzwischen Self Publishing auch nur noch empfehlen. Keinen Streit mehr mit Lektoren, die einem bei der Technik reinreden wollen statt bei der Grammatik und meinen, über das Laden von NiCd-Akkus oder die Bedienung von einem nagelneuen Kameramodell mehr zu wissen als der Autor.

Schade natürlich für die Verlagsbranche. Aber wer Autoren wirklich Qualität bietet, wird sich dennoch behaupten können.

Interessant ist dieser von mir mitentwickelte Dienst für all jene, die sich nicht lange mit der Technik der E-Book-Erzeugung herumschlagen wollen:

http://www.miller-e-books.de

Und übrigens: Zumindest BoD bietet E-Books 1/3 unter dem Printpreis an. Es wäre ja auch Unsinn, die Buchpreisbindung über unterschiedliche "Hardwareausführungen" hinweg aufrechtzuerhalten - die Taschenbuchausgabe eines Titels ist ja auch billiger als das Hardcover.
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