Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Die Zukunft der Digitalagenturen 2026ff Zum Online-Dossier
Welche Geschäftsmodelle sichern in KI-Zeiten Digitalagenturen das Überleben? Wie geht es den deutschsprachigen Agenturen wirklich? Die wichtigsten Analysen und Marktstudien für Agenturen:
Zum Online-Dossier

Jenseits des Rabatts: So funktioniert Kundenbindung im E-Commerce

20.05.2025 Der "New E-Commerce Calendar" von Intuit Mailchimp liefert datenbasierte Impulse für HändlerInnen. KonsumentInnen denken zunehmend anlassbezogen statt aktionsgetrieben.

 (Bild: Mohamed Hassan auf Pixabay)
Bild: Mohamed Hassan auf Pixabay
Intuit Mailchimp   hat mit dem neuen globalen Bericht "The New E-Commerce Calendar  " einen strategischen Leitfaden für Markenverantwortliche veröffentlicht, der das veränderte Konsumverhalten im digitalen Handel beleuchtet. Die zentrale Erkenntnis: Nur 22 Prozent der deutschen KonsumentInnen lassen sich bei Kaufentscheidungen noch stark von saisonalen Rabattaktionen leiten - persönliche, kulturelle und gemeinschaftliche Anlässe gewinnen an Bedeutung.

Statt kurzfristiger Impulse zählen heute nachhaltige Kaufmotive. So nannten 68 Prozent der deutschen VerbraucherInnen die Produktqualität als wichtigsten Entscheidungsfaktor, noch vor dem Preis (63 Prozent). Gleichzeitig setzen sich 49 Prozent ein festes Einkaufsbudget - vor allem rund um Weihnachten. 42 Prozent empfinden Rabatte als übertrieben dargestellt.

Mehr Relevanz - weniger Aktionismus

Die Studie   identifiziert sechs neue Anlasstypen, die das Jahr strukturieren: Sales-Momente, wertebasierte und feierliche Anlässe, Gemeinschafts- und Feiertagsmomente sowie Events aus der Unterhaltungswelt. Für HändlerInnen bedeutet das: Strategisches Kampagnen-Design muss sich stärker an emotionalen Auslösern und Zielgruppenbedürfnissen orientieren - weg von Aktionismus, hin zu Relevanz und Timing.

Besonders jüngere Zielgruppen reagieren sensibel auf Reizüberflutung durch Verkaufsaktionen, sprechen aber stark auf Inhalte mit Wertbezug oder Event-Charakter an. Ältere KonsumentInnen agieren reflektierter und zeigen sich kritischer gegenüber überzogener Preisinszenierung. Regionale Unterschiede im Mediennutzungsverhalten, Budgetierung und Anlassempfinden rücken klassische Planungstools an ihre Grenzen.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: