Agentic Commerce braucht Vertrauen
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KI-Agenten suchen, vergleichen und bewerten zunehmend selbstständig. Dafür brauchen sie aktuelle, konsistente und nachvollziehbare Informationen. Erfahren Sie, welche Vertrauenssignale für Onlineshops wichtiger werden und wie sich Angebote für Menschen und KI verlässlich einordnen lassen.
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B2B-Commerce: Weg vom Einheitsshop
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Technik, Einkauf und Geschäftsführung haben unterschiedliche Rollen im Bestellprozess. Ein Standardshop bildet diese Wege oft nur unzureichend ab. Erfahren Sie, wie sich nutzerzentrierte Customer Journeys für Website, Portal und Einkaufssystem gestalten lassen und wo KI sinnvoll unterstützen kann.
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Wie sich der Agenturmarkt ändert
von Susan Rönisch
25.05.2020 Agenturen müssen auf die Veränderung ihrer Mitbewerberszene reagieren und sich der Herausforderung von Consulting-Unternehmen sowie IT-Systemhäusern stellen.
Auch in diesem Jahr sind über 60 Agenturen neu im Ranking vertreten, während andere Agenturen nicht gemeldet haben. Damit stellt sich durchaus die Frage, wie wertvoll das Internetagentur-Ranking als Auswahlkriterium noch ist, wenn wichtige Player fehlen? Vor allem im oberen Teil des Rankings ist deutlich zu erkennen, wie stark sich die Agenturlandschaft verändert. Die klassische inhabergeführte Full-Service-Interaktivagentur ist auf dem Rückzug. Vor allem die größeren gehen in Netzwerken auf oder schließen sich zu Partnerschaften zusammen. Die Top-Rankings werden beinahe komplett von großen Netzwerken dominiert. In der Top 20 sind gerade noch zwei inhabergeführte Agenturen vertreten.
Die Nachfrage nach digitalen Agenturdienstleistungen hat sich nicht abgeschwächt. Im Gegenteil: Digitalisierungsthemen boomen. Aber viele Segmente auf die sich - vor allem kleinere - Fullservice-Agenturen ausgerichtet haben, geraten zunehmend unter Margen- und damit Kostendruck. Je besser die Software wird und je mehr Konkurrenten sich Digital-Know-how aneignen, umso schwieriger wird es, mit dem Brot-und-Butter-Geschäft: Webdesign, Shopentwicklung, Social Media oder EMail-Marketing Geld zu verdienen. Nur wenige lukrative Ausnahmen gibt es: Consulting und IT-Dienstleistungen. Und genau hier mischen immer mehr branchenfremde Unternehmen mit. Ein immer größerer Teil des Internetumsatzes wird damit von Unternehmen erwirtschaftet, die keine Internetagenturen sind. Es sind also die ganz großen (Digital-)Agenturen - und die technischen Spezialisten - die gewinnen. Nur wer in der Lage ist, große Beratungsprojekte abzuwickeln, verdient gut.
Denn diese suchen die nachfragenden Unternehmen zunehmend bei größeren und überregionalen Dienstleistern - nicht mehr bei der Sechs-Mann-Agentur, der man zwar den "Webkram" zutraut, aber nicht die kompletten digitalen Geschäftsprozesse. Das ist ein Grund, warum diese vielen kleinen und mittleren Agenturen (zunehmend vergebens) versuchen, ihr lokales Geschäft zu stabilisieren und deswegen - mangels Kompetenz und Zeit - nicht überregional tätig sind (und deswegen auch nicht probieren, sich für das Internetagentur-Ranking zu qualifizieren).
Agenturgeschäftsführer müssen sich auf die Veränderung ihrer Mitbewerberszene einstellen und in der Folge Geschäftsmodelle ändern.
Thema: Fullservice-Agenturen
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