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Facebook-Konzern Meta schaltet Gesichtserkennung ab

04.11.2021 Datenschützer kritisieren die KI-Anwendung seit ihrer Einführung vor zehn Jahren. Nun will Meta die Face-Recognition-Datensätze von mehr als einer Milliarde Menschen weltweit löschen. Ganz am Ende ist die Technologie damit jedoch nicht.

 (Bild: teguhjati pras auf Pixabay)
Bild: teguhjati pras auf Pixabay
Das Ende der umstrittenen Anwendung verkündet Jerome Pesenti'Jerome Pesenti' in Expertenprofilen nachschlagen , Vice President für künstliche Intelligenz beim jüngst umbenannten Facebook-Konzern Meta zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser in einem Blogbeitrag zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . "Wir werden das Gesichtserkennungssystem auf Facebook abschalten. Personen, die dem System zugestimmt haben, werden nicht mehr automatisch auf Fotos und Videos erkannt und wir werden die individuellen Gesichtserkennungsvorlagen von mehr als einer Milliarde Personen löschen."

Mehr als ein Drittel der täglich aktiven Facebook-NutzerInnen hätten sich für die Gesichtserkennung entschieden - das entspricht rund 640 Millionen Menschen. Diese würden nun nicht mehr automatisch in Fotos und Videos erkannt. Dies betreffe auch den automatischen Alt-Text (AAT), der Bildbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen erstellt. Nach dieser Änderung werden die AAT-Beschreibungen nicht mehr die Namen der auf den Fotos erkannten Personen enthalten.

"Diese Änderung wird eine der größten Veränderungen in der Nutzung der Gesichtserkennung in der Geschichte der Technologie darstellen", erklärt der Facebook-Manager. Der Konzern versuche nun, die positiven Anwendungsfälle für die Technologie "gegen die wachsenden gesellschaftlichen Bedenken abzuwägen, zumal die Regulierungsbehörden noch keine klaren Regeln aufgestellt haben", so Pesenti. Es gebe "eine Reihe von Fällen, in denen die Gesichtserkennung von hohem Wert für die Nutzer der Plattform sein kann". Als Beispiel nennt Pesenti Dienste, die Menschen helfen, Zugang zu einem gesperrten Konto zu erhalten, ihre Identität bei Finanzprodukten zu überprüfen oder ein persönliches Gerät zu entsperren. "Wir glauben, dass die Gesichtserkennung für solche Produkte hilfreich sein kann, wenn der Datenschutz, die Transparenz und die Kontrolle gewährleistet sind, so dass Sie entscheiden, ob und wie Ihr Gesicht verwendet wird. Wir werden weiter an diesen Technologien arbeiten und externe Experten hinzuziehen."

Nach Klagen hatte Facebook die Vorschlagsfunktion der Gesichtserkennung bereits reduziert. Seit 2019 wird die Gesichtserkennungssoftware nicht mehr verwendet, um die Freunde der Nutzer auf hochgeladenen Fotos zu identifizieren und ihnen automatisch vorzuschlagen, sie zu markieren.

(AutorIn: Frauke Schobelt )

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