Gut geplant, effizient gesteuert und in den Projektphasen agil bewältigt - auf welchen Säulen die optimale Umsetzung bei SAP Commerce Projekten steht und wo mögliche Fallen lauern, erfahren Sie anhand von Praxisbeispielen in diesem Webinar. Ihre Referenten vertreten dabei sowohl die Auftraggeber- als auch die Umsetzer-Seite.
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Herausforderungen der digitalen Transformation und die Veränderung der Rolle des Digitalverantwortlichen in mittelständischen und großen Unternehmen ist Thema dieses iBusiness Thinktanks, einer exklusiven virtuelle Gesprächsrunde auf C-Level.
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Die neue Abhängigkeit: Die wahre Gefahr hinter dem Cookie-Aus
Bild: Pixabay / Highetxt Verlag

HANDLUNGSRELEVANZ

 
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Die iBusiness-Handlungsmatrix zeigt, wie langfristig die vorgestellten Aufgaben angegangen werden müssen.
TL;DR
Die großen Internetkonzerne bauen ihre datensaugenden Ökosysteme so um, dass sie unangreifbar bleiben. Wer als Agentur aus diesem Trog der GAFAs futtern möchte, wird nicht verhungern, aber wird noch abhängiger.
Vor einem guten Jahr hat iBusiness unter Agenturen und Marketeers nachgefragt, wie sie dem erwartbaren Ende des Third-Party-Cookies entgegensehen. Damals zeigte sich:
  • Die Agenturen wollten nur zum Teil auf Lösungen setzen, die sie aus der Abhängigkeit großer Plattformen und Konzerne (wie etwa Google zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser ) lösen.
  • Und auch nur ein Teil wollte wirklich auf Consent setzen, vielmehr flirteten viele weiter mit technischen Workarounds.
  • Damit planten viele Agenturen, sich weiter in abhängigen Strategien zu bewegen (abhängig von Kanälen und Partnern) oder in noch unsichereren technischen Lösungen, die einen anfällig für Änderungen im rechtlichen Rahmen oder auf der Technikebene machen.
Vor diesem Hintergrund hat iBusiness den Agenturen nahegelegt, nicht zu sehr auf neue Abhängigkeiten von Datenriesen wie Facebook und Co. zu setzen, sondern nachhaltige Strategien aufzubauen. Das sind etwa
  • der Aufbau eigener Ökosysteme, in denen sich die Nutzer bewegen und rechtlich sauber verwertbare Daten hinterlassen,
  • das Akkumulieren von Einwilligungen zu Marketing-Maßnahmen wie Newsletter-Marketing, Push-Nachrichten und allen anderen nutzer-/kundenbindenden Tools,
  • der Verzicht auf ausschließlich datenbasiertes Marketing (falls möglich) zugunsten von ungezielten Maßnahmen oder neue Marketing-Formen auf KI-Basis (das iBusiness ausführlich beleuchtet hat in den Analysen Zu schlau für die DSGVO Relation Browser oder KI versus Corona Relation Browser ).

Eine Seite zumindest gibt es, die sich bewegt und begriffen hat, dass da eine Gefahr auf die Branche zukommt mit der EPrivacy, den neuen Browsern mit scharfen Privacy-Tools und der zunehmenden Cookie-Ächtung auch auf Nutzerseite: Die GAFAs haben das begriffen. Man nehme etwa Google, das unter dem Namen 'Privacy Sandbox' ein Projekt an den Start gebracht hat, das ein nachhaltiges Ökosystem aufbauen möchte, in dem es genug rechtssichere Daten gibt, um fröhlich weiterzuwerben. All die anderen Marktteilnehmer, die dabei mitziehen werden, tun damit das, was sie immer tun: Sie profitieren von der strategischen Genialität eines US-Marktriesen, begeben sich aber weiter (und eher noch tiefer) in die Abhängigkeit der Internetriesen.

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Die Privacy Sandbox ist Googles großes Projekt, ein rechtssicheres und unangreifbares Ökosystem von Nutzerdaten- und -Consent aufzubauen. Damit wird der Hebel, den der Konzern an die Branche ansetzen kann, noch länger und stärker.
(chart: HighText Verlag)

Hat sich in der Hinsicht auch bei den Werbetreibenden, Agenturen und Marketeers etwas getan? Zeigen sie, dass sie den Ernst der Lage begriffen haben?

Da ist vor allem Christian Bennefeld 'Christian Bennefeld' in Expertenprofilen nachschlagen skeptisch. Der Datenschutz-Aktivist und Seriengründer (eTracker&nb

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