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Online-Videos 2021: Das sehen die Deutschen am liebsten

04.01.2021 Das Jahr 2020 war - verstärkt durch die Pandemie - das Jahr der Online-Unterhaltung. Dieser Trend setzt sich 2021 und darüber hinaus fort.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Positive Inhalte rund um Kochen, Comedy, Do-it-Yourself und Musik zählen dabei zu den meistgefragten Themen. Überraschendes gibt es bei den Wiedergabegeräten: Bevorzugtes Endgerät ist erwartungsgemäß das Smartphone, doch der "gute alte" PC folgt vor dem Tablet auf Platz 2.

Laut einer von TheSoul Publishing zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser beauftragten Studie haben die deutschen Bürger ein großes Interesse daran, kreativ zu sein und eigene Fähigkeiten zu verbessern. Da durch die Corona-Pandemie Essen und Unterhaltung auswärts nicht oder schwieriger zu erhalten sind, sahen 2020 etwa 77 Prozent der Bevölkerung Videos auf YouTube zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , Facebook zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , Instagram zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser oder TikTok zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser an, um sich inspirieren zu lassen. Das Themengebiet reichte entsprechend von Ideen für Heimarbeit über Do-it-Yourself bis hin zu Kochen und Backen.

Laut Umfrageergebnis haben sich im Pandemiejahr 2020 von den gut 2.000 Befragten, die ein Online-Video ansehen wollten, zudem rund 55 Prozent für ein Musikvideo interessiert; nach dem Ende von MTV im Free TV ist das Musikvideo damit keineswegs tot, im Gegenteil. Knapp 43 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, Unterhaltung in Form von Comedy zu suchen; das mag nach einem für viele Menschen harten Jahr an der Sehnsucht nach positiven Inhalten und leichter Unterhaltung liegen.

Den dritten Platz auf dem Podest sicherten sich Online-Videos zum Thema Backen und Kochen mit knapp 38 Prozent, gefolgt von Do-it-Yourself-Videos mit etwa 32 Prozent und pädagogischen Inhalten mit 30 Prozent - letztgenannte Kategorie ist sicher auch motiviert durch die Phase der Schulschließungen während der Coronapandemie, die in den Erhebungszeitraum fiel.

Diese Entwicklung wird sich im Jahr 2021 grundsätzlich fortsetzen. Dennoch ergeben sich Änderungen. So erwarten die Menschen in Deutschland, dass in den nächsten zwölf Monaten Comedy und Musikvideos in etwa miteinander gleichziehen werden: Nur noch rund ein Drittel der Befragten glaubt, dass Musikvideos an Popularität zulegen werden. Comedy würde demnach rund 30 Prozent erreichen. Für die Küche in pikanter oder süßer Form würden etwa 28 Prozent der Zuseherinnen und Zuseher Inspiration suchen.

Smartphone vor PC vor Tablet

Teilweise überraschende Ergebnisse liefert die Befragung auch bei den bevorzugten Endgeräten. Dass der Smartphone-Bildschirm auf Platz 1 der präferierten Darstellungsmöglichkeiten ist, verwundert wenig: 54 Prozent der 2.000 Befragten gaben an, im Jahr 2020 bevorzugt ihr Handy für den Konsum von Online-Videos genutzt zu haben. Die Silbermedaille geht jedoch an den PC, und zwar Laptop und Desktop, mit gut 28 Prozent. Erst auf dem dritten Rang folgt das Tablet mit elf Prozent - und das, obwohl allein 2019 immerhin 6,3 Millionen dieser Geräte verkauft worden waren und "nur" rund fünf Millionen PCs. Eigentlich sollte das häufig ohne physische Tastatur ausgestattete Tablet prädestiniert sein für reine Konsumzwecke. Dass es dennoch zurückliegt, könnte an dem "schnellen Video" zwischendurch auf dem PC liegen. Völlig abgeschlagen ist der klassische Fernseher, den 2020 nur knapp fünf Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten für Online-Videos nutzten - Smart TVs und Videosticks zum Trotz.

Anhand der Studienergebnisse soll sich diese Präferenzreihenfolge 2021 fortsetzen: Smartphone mit einem leichten Rückgang auf 49 Prozent vor PC mit ebenfalls leichtem Rückgang auf 24 Prozent und Tablet mit einem leichten Zuwachs auf zwölf Prozent. Das Fernsehgerät wird gemäß der Erhebung auf seinem niedrigen Niveau verharren. Was die Studie ebenfalls ergab: Virtual Reality spielte 2020 mit nur einem Prozent noch keine Rolle und wird auch 2021 mit knapp zwei Prozent sogar hinter Smartwatches mit ihren sehr kleinen Bildschirmen zurückfallen, die die Zwei-Prozent-Marke knapp überspringen werden.

Mehr Dynamik dürfte sich gemäß den Zahlen, die das Digitalstudio hat ermitteln lassen, in einem Zeitraum in fünf Jahren ergeben: 2025 sollen Virtual-Reality-Sets und digitale Brillen zusammen auf rund 13 Prozent Anteil bei den Geräten kommen, die für den Konsum von Online-Videos bevorzugt verwendet werden. Das Smartphone würde dabei weiter einbüßen und auf 36 Prozent fallen. Der PC bliebe mit 17 Prozent weiter vor dem Tablet mit etwas über zehn Prozent. Bemerkenswert: Der Fernseher soll mit über acht Prozent auf niedrigem Niveau ein kleines Comeback feiern. Knapp neun Prozent der Befragten erwarten, bis dahin eine Technologie zu nutzen, die noch nicht erfunden ist.

Internationaler Vergleich

An der Studie nahmen deutsche, US-amerikanische und britische Bürger teil. Beim länderübergreifenden Vergleich der diskutierten Zahlen gibt es sowohl Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. So sind sich etwa sich alle Nationen einig, dass die Inspiration für Ideen und Projekte ihre Hauptmotivation für das Ansehen positiver Online-Videoinhalte ist. Die Deutschen liegen jedoch mit 40 Prozent bei der Suche nach Inspiration an der Spitze, verglichen mit 27 Prozent in Großbritannien und 26 Prozent in den USA.

Wenn es um die Erwartungen an Hardware geht, gibt es mit Blick auf das Jahr 2025 nennenswerte Unterschiede. Während sich die USA, Deutschland und Großbritannien grundsätzlich einig sind, dass Mobiltelefone das wichtigste Gerät zum Ansehen kurzer Videoinhalte bleiben, war diese Einschätzung in den USA mit 42 Prozent der Befragten doch wesentlich stärker ausgeprägt. In Deutschland waren es 36 Prozent, während die Bürger im Vereinigten Königreich mit 32 Prozent am wenigsten mit der Aussage übereinstimmten. Zudem glauben die Deutschen mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit (8 Prozent), dass digitale Brillen das Hauptgerät zum Anschauen kurzer Online-Videos sein werden, verglichen mit nur 4 Prozent in Großbritannien und den USA.

(Autor: Susan Rönisch )

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