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Bewusst schlägt günstig: Nachhaltiges Shoppen wird zum Wettbewerbsfaktor

14.11.2022 Eine Studie zeigt: Die Bedeutung der großen ECommerce-Saison zum Ende des Jahres scheint sich angesichts der aktuellen Krisen zu verschieben. Schnäppchen und Preisbewusstsein spielen zwar immer noch eine große Rolle, insgesamt stehen aber Sinn und Nachhaltigkeit stärker im Fokus.

 (Bild: EdWhiteImages / Pixabay)
Bild: EdWhiteImages / Pixabay
Immer mehr Deutsche legen Wert auf Nachhaltigkeit beim Shoppen und entscheiden sich für Marken, wenn diese ihre Ansprüche in diesem Bereich erfüllen: 60 Prozent der deutschen VerbraucherInnen geben an, dass sie planen, dieses Jahr nachhaltige Marken zu kaufen. 42 Prozent sind bereit, sogar mehr für nachhaltige Produkte zu bezahlen - der dritthöchste Wert aller befragten Länder. Der Verzicht auf unnötige Einkäufe, die Suche nach Produkten mit recycelbaren Verpackungen und tierversuchsfreie Produkte sind für die deutschen VerbraucherInnen also von wachsender Bedeutung.

Damit wird Nachhaltigkeit für Marken zum Wettbewerbsfaktor: Unternehmen müssen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen mittel- und langfristig ausbauen, wenn sie ihre KundInnen halten wollen. Und dass sie das bereits tun, belegen die Zahlen des Studienherausgeber Shopify Relation Browser : Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der deutschen Unternehmen misst Nachhaltigkeit aktuell höchste Priorität bei, 80 Prozent stimmen darüber ein, dass Nachhaltigkeit ein zentraler Bestandteil ihres Geschäftsethos ist.

77 Prozent der VerbraucherInnen warten lieber länger, als auf Qualität zu verzichten

Drei Viertel der deutschen VerbraucherInnen (77 Prozent) wollen in diesem BFCM-Jahr (Black Friday und Cyber Monday) mehr Geld für qualitativ hochwertigere Produkte ausgeben, die lange halten. Dafür nehmen sie auch längere Wartezeiten in Kauf. Gleichzeitig geben 82 Prozent der deutschen VerbraucherInnen an, dass sie vor dem Kauf die Preise vergleichen, um zu sehen, wo es die besten Rabatte gibt. Das gilt nicht nur für Haushalte mit niedrigem Einkommen, denn laut Studie sind diejenigen mit einem relativ hohen Jahreseinkommen von 86.500 Euro mit 75 Prozent Zustimmung die größten Schnäppchenjäger. Es sieht also so aus, als würden die Deutschen nicht sparen, weil ihnen das Geld fehlt, sondern weil ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für sie immer noch essentieller Bestandteil der Shopping-Season ist.

Direkte KundInnenbindung wird immer entscheidender

Die Ergebnisse zeigen ebenfalls klar, dass insbesondere junge VerbraucherInnen offen für Social Commerce sind. Die Gen Z in Deutschland ist besonders empfänglich für neue ECommerce-Touchpoints wie das Shopping direkt über soziale Markenkanäle (45 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind bereit, über Instagram einzukaufen; 39 Prozent derselben Altersgruppe über TikTok). Gleichzeitig geben 63 Prozent an, dass sie das Produkt einer Konkurrenzmarke kaufen würden, wenn sie dadurch Geld sparen, ein besseres Produkt erhalten (47 Prozent) oder Zugang zu möglichen Rabatten in der Zukunft bekommen (21 Prozent).
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