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Rekordtief: Zahl der Existenzgündungen geht stark zurück

10.10.2016 Digitale Disruption bricht viele Märkte auf und erleichtert Newcomern den Start - sollte man meinen. Tatsächlich ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland so niedrig wie lang nicht mehr.

 (Bild: fancycrave1/ Pixabay)
Bild: fancycrave1/ Pixabay
Deutschland - kein Gründerland: Während um die Jahrtausendwende jährlich knapp drei Prozent der Bevölkerung den Schritt in die Selbständigkeit wagten, ist dieser Wert im vergangenen Jahr auf nur noch 1,5 Prozent gesunken. Die Digitalisierung hat dabei offenbar nur wenig geholfen: Lediglich ein Anteil von 21 Prozent der Gründungen ist rein digital.

(Grafik: KfW-Gründungsmonitor; Grafik: HighText Verlag)


Am ehesten scheinen dabei die Internet-Geschäftsmodelle für einen Nebenerwerb zu taugen. Hier verfolgen immerhin 23 Prozent ein rein digitales Geschäftsmodell - etwas mehr als in der Gesamtschau.

(Grafik: KfW-Gründungsmonitor; Grafik: HighText Verlag)


Allerdings: Wenn digital gegründet wird, dann richtig. 41 Prozent der Start-ups verfolgen ein DACH-Geschäftsmodell oder richten sich sogar noch darüber hinaus. Zum Vergleich: Bei allen Gründungen beträgt dieser Anteil gerade einmal 24 Prozent.

(Grafik: KfW-Gründungsmonitor; Grafik: HighText Verlag)
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