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Social Commerce: Zwei neue deutsche Anbieter am Start

von sr

25.05.2007 Jetzt sind zwei neue Anbieter von Web-2.0-Preisvergleichsportalen gestartet: Mit Business-Modellen, die stark an die Konzepte der deutschen First-Mover EDelight und Dealjäger angelehnt sind.

 (Bild: SXC.hu/Michal Zacharzewski)
Bild: SXC.hu/Michal Zacharzewski
Soeben gestartet ist der neue Social-Commerce-Anbieter Askfirst  . Das Hamburger Unternehmen von Geschäftsführer Jan Eggers will nach eigenen Angaben die "Mundpropaganda ins Internet verlagern". Das Business-Modell von ECommerce-Dienstleister Askfirst basiert auf den drei Säulen Preisvergleich, Empfehlungsmarketing und Social Networking.

Bei Askfirst können Nutzer auf der gleichnamigen Online-Plattform Produkte anderen Nutzern empfehlen, beispielsweise die aktuelle Spielekonsole Nintendo Wii  . Wer sich dann für einen Artikel interessiert, bekommt drei Angebote von verschiedenen Onlineshops angezeigt. Wenn Nutzer dann auf einen dieser Links klicken, erhält AskFirst eine Provision. Nutzer können zudem ein Social Network mit allen AskFirst-Mitgliedern aufbauen, deren Bewertungen ihnen immer am besten gefallen.

Für Produktempfehlungen zahlt AskFirst übrigens nicht: Das Unternehmen will damit vermeiden, dass Nutzer nur des Geldes wegen irgendwelche Bewertungen abgeben. Das ist der Hauptunterschied zum Quasi-Vorbild Edelight, an dessen Konzept sich AskFirst stark orientiert. Bei Edelight verdienen Verfasser von Produktbewertungen mit, wenn ein Kauf durch ihre Empfehlung entsteht.

Derzeit befindet sich AskFirst noch im Betatest. Interessenten können das Angebot über einen Standard-LogIn   testen.

Ebenfalls neu gestartet ist Deals.de  . Das Angebot der Freiburger New Media Labs GmbH   bietet im Prinzip den gleichen Service wie First-Mover Dealjäger  . Nutzer können hier Schnäppchen einstellen, die sie beim Surfen in einem Onlineshop entdeckt haben. Wenn über ihre Empfehlung ein Kauf stattfindet, bekommen die Nutzer Prämienpunkte, die sie dann gegen Produkte im Deals.de-Shop eintauschen können.

Für den auf Social Commerce spezialisierten Berater Jochen Krisch kommt Deals.de alles andere als überraschend. Bereits in iBusiness Executive Summary 23/24 2006 hatte der Betreiber des Weblogs Exciting Commerce   prognostiziert, dass Dealjäger "mit seinem Konzept die Blaupause für das Shopping-Modell der Zukunft liefert".

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