Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Gesundheitsprodukte haben größtes Marktpotenzial im Online-Handel
25.05.2004 (iBusiness) Medikamente, Stärkungsmittel und Vitaminprodukte gehören zur vielversprechendsten Produktgruppe im Online-Shoppingmarkt. Dies hat eine aktuelle Studie ergeben.
Die Anbieter solcher Produkte können in den nächsten Jahren mit zwei- oder sogar dreistelligen Wachstumsraten rechnen, resümieren die Marktforscher. Diese Aussicht werde begünstigt durch das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG), mit dem seit Jahresbeginn die rechtlichen Rahmenbedingungen für Online-Apotheken in Deutschland geklärt wurden.
Laut dem OSS bietet das Internet auch für Gesichts- und Körperpflegeprodukte sowie dekorative Kosmetik ein großes Wachstumspotenzial. Während im letzten Jahr bereits 1,8 Millionen Internetnutzer ihre Gesichts- und Körperpflege online bestellt haben, können sich dies in Zukunft weitere 4,9 Millionen Personen vorstellen. Dekorative Kosmetik und Parfums aus dem Netz haben im Jahr 2003 1,7 Millionen Verbraucher bezogen, hier gibt es ein zusätzliches Potenzial von 4,5 Millionen Onlineshoppern.
Zunehmend decken die Deutschen auch ihren Bedarf an elektronischen Haushaltsgroßgeräten und Unterhaltungselektronik im Netz. So kauften im Jahr 2003 1,4 Millionen Verbraucher ihre Haushaltsgroßgeräte wie zum Beispiel Wasch- oder Spülmaschinen im Internet ein. Darüber hinaus gibt es für dieses Segment ein zusätzliches Käuferpotenzial von 3,7 Millionen Personen. Noch stärker wird laut den Marktforschern der elektronische Handel mit TV-, Video- und HiFi-Geräten wachsen. Während im vergangenen Jahr 2,9 Millionen Internetnutzer ihre Unterhaltungselektronik im Web orderten, können sich dies weitere 6,2 Millionen Deutsche künftig vorstellen.
"Für Online-Händler, die sich nicht auf die Klassiker des E-Commerce wie beispielsweise Bücher, CDs oder Bekleidung beschränken, bieten die wachstumsstarken Produktkategorien des elektronischen Handels große Chancen", resümieren Enigma GfK und TNS Infratest. Allerdings werden sich die Anbieter künftig auch intelligente Lösungen für die Lagerhaltung und kundengerechte Zustellung der teilweise platzintensiven oder empfindlichen Güter überlegen müssen.
Im Rahmen des OSS befragten Enigma GfK und TNS Infratest im Januar und Februar 2004 insgesamt 1.035 deutsche Internetnutzer zwischen 14 und 69 Jahren.
