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E-Commerce: Kunden wollen nicht immer den billigsten Onlineshop
24.08.2005 (iBusiness) Internetnutzer kaufen nicht nur da ein, wo es besonders billig ist. Die meisten Surfer schätzen es vielmehr, wenn ein Onlineshop einen besonderen Mehrwert bietet. Gerade mittelständische Unternehmen können durch solche Surfanreize einfach Neukunden gewinnen.
Schrader empfiehlt solchen Shopbetreibern daher, Surfer über ein Alleinstellungsmerkmal in den Onlineshop zu locken. Denn wer erst einmal die Website lieb gewonnen hat, kauft auch in der Regel ein: "Fast jeder zweite Onlineshopper kauft nur da ein, wo er sich zuvor auch informiert hat", erklärt Schrader. Solch ein Alleinstellungsmerkmal schaffen sich Onlineshop-Betreiber durch exklusiven Content. Das bedeutet aber nicht zwingend redaktionelle Inhalte, sondern vielmehr ein "Anker-Tool, das Surfer an den Onlineshop bindet" (Schrader).
Amazon etwa bietet so ein Tool dadurch, dass Surfer zu allen Produkten Bewertungen von Käufern lesen können. Tchibo wiederum lockt jede Woche mit einem Newsletter Sufer auf den Onlineshop, die dann auch bereitwillig einkaufen. "Mit solchen Anker-Tools können Shopbetreiber viel Traffic generieren, ohne ihren Marketing-Etat zusätzlich zu belasten." Zwar könnten ECommerce-Verantwortliche auch durch Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Programme und Online-Werbung Neukunden gewinnen. "Um richtig erfolgreich zu sein reicht es aber nicht, nur Traffic auf diese Weise einzukaufen", empfiehlt Schrader die Anker-Methode.
