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Onlineshops müssen auf die Mehrwertsteuererhöhung vorbereitet sein
10.08.2005 (iBusiness) Wenn die CDU nach einer gewonnen Wahl die Mehrwertsteuer erhöht, bekommen Onlineshops zahlreiche unzufriedene Kunden. Hier muss rechtzeitig gegengesteuert werden.
Laut den Marktforschern befürchten viele Kunden, dass der Handel eine Mehrwertsteuererhöhung für Preiserhöhungen nützt, unabhängig davon, ob dies in der Realität auch tatsächlich stattfinden wird.
Testkaufstudien nach der Euro-Einführung haben laut MSM ergeben, dass die Verkaufsmitarbeiter häufig argumentativ überfordert waren. Das Beratungsunternehmen empfiehlt daher dem Handel, Mitarbeiter rechtzeitig auf den richtigen Umgang mit einer Mehrwertsteuererhöhung vorzubereiten. "Der Handel muss deutlich machen, dass er sich um die Belange seiner Kunden kümmert. Ein ernst gemeinter, guter Service und eine Verbesserung der Kundenorientierung können helfen, einer möglichen Unzufriedenheitswelle erfolgreich entgegenzutreten." Keinesfalls wollten die Kunden selbst Klagen hören. Auch wenn die Situation für den Handel schwer sei, verstärke zuviel Selbstmitleid die Verunsicherung nur noch. "Niemand kauft gerne irgendwo ein, wo er sich Klagen über die aktuelle Wirtschaftspolitik anhören muss", so der Tipp des Servicefachmanns.
Onlineshops haben einen Vorteil: Sie können ihre Preisfindung vollautomatisch transparent machen. Beispielsweise über eine Funktion "Preis vor der Mehrwertsteuererhöhung - Preis nach der Mehrwertsteuererhöhung".
