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Multimedia-Geräte treiben Markt für Unterhaltungselektronik an
25.08.2006 (iBusiness) Eine starke Nachfrage nach Settop-Boxen und Spielekonsolen prägt derzeit den deutschen Markt für Unterhaltungselektronik, wie eine aktuelle Untersuchung jetzt herausgefunden hat. Während die Branche in diesen Segmenten weiter anziehende Umsätze erwartet, sollen die Umsätze in anderen Segmenten sinken.
Den zukünftigen Markt für Digital-Geräte werden der Analyse zufolge vor allem die Umsätze aus Spielkonsolen und Settop-Boxen prägen. Der Umsatz mit letzteren legt in diesem Jahr laut BITKOM voraussichtlich um sieben Prozent zu. Der Verband erwartet ein Umsatzvolumen in Höhe von 450 Millionen im Jahr 2006. Berchtold: "In diesem Marktsegment holen wir gerade erst so richtig Schwung". Im kommenden Jahr soll daher die Nachfrage nach Settopboxen weiter steigen. BITKOM rechnet für 2007 mit einem weiteren Wachstum von 17 Prozent und einem Umsatzvolumen von 530 Millionen Euro. Ebenfalls stark anziehen wird die Nachfrage nach Spielekonsolen. Laut BITKOM steigt hier das Umsatzvolumen in diesem Jahr um 27 Prozent auf eine Summe auf 472 Millionen Euro. Der Verband geht davon aus, dass 2006 erstmals mehr als drei Millionen Konsolen in Deutschland verkauft werden.
Beruhigen wird sich der Unterhaltungselektronikmarkt dagegen in den Bereichen Digitalkameras und DVD-Geräte. Hier gibt es laut BITKOM in diesem Jahr kein Wachstum. Die Ausgaben für Digicams stagnieren daher voraussichtlich bei rund 1,9 Milliarden Euro, die Ausgaben für DVD-Geräte bei rund 820 Millionen Euro. Für Flachbild-Fernseher werden die Verbraucher in Deutschland in diesem Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgeben. Das sind rund 70 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Damit steigen die Umsätze bei den Plasma-Geräten von 674 Millionen auf 911 Millionen Euro, bei den LCD-Fernsehern von 1,5 Milliarden auf 2,7 Milliarden Euro.
