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Studie beweist: Online-Shopping gefährdet deutschen Einzelhandel
20.11.2006 Stationäre Händler von Unterhaltungselektronik-Artikeln benötigen umgehend umfassende Multichannel-Strategien. Denn laut einer aktuellen Studie wird der Trend hin zum Onlineshopping in diesem Bereich deutschen Einzelhändlern zunehmend "erhebliche wirtschaftliche Probleme" bereiten.
Vergleichszahlen zu den Vorjahren kann die GfK auf Nachfrage der iBusiness-Redaktion zwar nicht liefern. Der Trend zu steigenden Internetverkäufen ist laut den Nürnbergern aber "nicht mehr aufzuhalten". Leidtragender dieser Entwicklung ist der stationäre Einzelhandel. Speziell hier verursacht der Trend hin zum Onlineshopping laut GfK "erhebliche wirtschaftliche Probleme". So mussten nach GfK-Angaben in den vergangenen acht Jahren in Westeuropa über 17.800 Elektro-Fachgeschäfte ihre Pforten schließen.
Um vom boomenden Online-Markt zu profitieren, müssen Einzelhändler laut GfK "diese Entwicklung aufgreifen und mitgestalten". Jeder Marktteilnehmer ist den Analysten nach gefordert, seine eigene Multichannel-Strategie zu entwickeln. "Hersteller und Handel sollten diese Entwicklung nicht als Risiko, sondern als Chance für eine bessere Kommunikation mit dem Konsumenten sehen", rät das Marktforschungsinstitut.
Für die Analyse hat die GfK die Verkaufszahlen von stationären, Multichannel- und Onlinehändlern in Westeuropa ausgewertet.
