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KEP-Branche: 355 Millionen Pakete in der Weihnachtszeit

08.11.2019 Die Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) bleibt trotz der konjunkturellen Eintrübung auch im ersten Halbjahr 2019 auf Wachstumskurs, bekommt aber die schwächelnde gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu spüren.

 (Bild: Deutsche Post World Net)
Bild: Deutsche Post World Net
Im ersten Halbjahr 2019 ist ein Anstieg des Sendungsvolumens im deutschen KEP-Markt von 3,8 Prozent zu verzeichnen. Dabei legten in diesem Zeitraum die Paketsendungen um 3,8 Prozent und die Express- und Kuriersendungen um 3,7 Prozent zu. Das ist das Ergebnis der Marktanalyse der KE-Consult Kurte&Esser zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser im Auftrag des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK) zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Damit werden rechnerisch täglich über 400.000 Sendungen mehr als im ohnehin bereits starken vergangenen Jahr transportiert.

Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft (November und Dezember) werden in Deutschland täglich im Schnitt bis zu 14 Millionen KEP-Sendungen transportiert. Zu Spitzenzeiten werden dabei rechnerisch sogar um die 19 Millionen Sendungen an einem einzigen befördert. Aufkommensspitzen gibt es dabei vor allem bei den Paketsendungen für die privaten Haushalte (B2C-Sendungen), aber auch in einigen konsumentennahen B2B-Marktsegmenten, wie zum Beispiel im Retailbereich. Im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft 2018 wird erneut mit deutlichen Zuwächsen von 7 Prozent bis 8 Prozent bei den B2C-Sendungen in der gesamten KEP-Branche gerechnet. Die Zustellung an den Endkunden steigt dabei in der Weihnachtszeit um 25 Millionen Sendungen auf etwa 355 Mio. B2C-Sendungen verglichen mit dem Vorjahr. Um dieses Sendungsvolumen zu bewältigen, werden in dieser Zeit rund 25.000 zusätzliche Zusteller bei den Unternehmen eingesetzt.

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im bisherigen Jahresverlauf ist für das gesamte Jahr 2019 mit mehr als 3,6 Milliarden Sendungen und einem Umsatzanstieg auf über 21 Milliarden Euro zu rechnen, so ein weiteres Ergebnis der Analyse.

(AutorIn: Susan Rönisch )

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