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Deutsche haben keine Lust auf Car-Sharing

28.07.2017 Obwohl Car-Sharing viel Vorteile hat, ist das Interesse der Deutschen bisher überschaubar an entsprechenden Services. Gerade einmal zwei Prozent aller Führerscheinbesitzer haben schon mal Car-Sharing genutzt.

 (Bild: Drivenow)
Bild: Drivenow
Rund eine Million Deutsche nutzen bisher Car-Sharing. Hinzu kommen 7,55 Millionen Autofahrer, die noch keinen Kontakt mit Car-Sharing hatten, sich aber gut vorstellen können, diese Form der Mobilität einmal zu nutzen. Das entspricht 14 Prozent aller Führerscheinbesitzer. Erwartungsgemäß liegt das Potenzial für Car-Sharing in Großstädten und Ballungsgebieten. In Orten mit mehr als einer halben Million Einwohner kann man rund 19 Prozent der Autofahrer zum Kreis der Nutzer und potenziellen Nutzer von Car-Sharing zählen, in Kleinstädten sind es knapp 12 Prozent.

Keine Lust zum Teilen haben demgegenüber 44 Millionen Autofahrer: acht von zehn Führerscheinbesitzern lehnen Car-Sharing aktuell ab. Dazu kommen noch 1,3 Millionen Autofahrer, die schon einmal Car-Sharing praktiziert haben, das Konzept aber für nicht überzeugend befunden haben. Für rund 84 Prozent der deutschen Autofahrer ist Car-Sharing derzeit kein attraktives Mobilitätskonzept. Nach wie vor setzen viele Deutsche auf ein eigenes Auto. So ist in 61 Prozent aller Haushalte heute ein Wagen vorhanden, gut jeder vierte Haushalt (27 Prozent) verfügt über einen Zweitwagen und immerhin vier Prozent haben sogar einen Drittwagen. Insgesamt gibt es also in 92 Prozent aller Haushalte mindestens ein PKW.

(Grafik: GfK)
Und der Wunsch nach einem eben solchen ist bereits bei Fahreinsteigern groß: 1,12 Millionen Menschen, die sich heute in der Einsteigerphase befinden (unter 29 Jahren, in Schul-/Berufsausbildung, ohne eigene Kinder) würden sich ein eigenes Auto anschaffen. Das sind die zentralen Ergebnisse aus der repräsentativen Studie b4p der Medienhäuser Axel Springer SE  , Bauer Media Group  , Funke Mediengruppe  , Gruner + Jahr   und Hubert Burda Media  .
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