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E-Mail wird generationsübergreifend genutzt
05.05.2023 E-Mails werden über Generationen hinweg genutzt und liegen in Hinblick auf Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit sowie Zuverlässigkeit und Usability vor Instant Messengern und sozialen Netzwerken.
Bei der Detailbetrachtung auf Länderebene wird die E-Mail ebenfalls stets am häufigsten genannt, wenn nach der Unverzichtbarkeit von einzelnen Internet-Anwendungen gefragt wird. 24 Prozent der Befragten aus Deutschland erklärten die E-Mail als unverzichtbar und liegen damit genau im Schnitt; in Österreich sind es 22 Prozent, in der Schweiz 27 Prozent. Die Unverzichtbarkeit lässt sich auf die extrem hohe Nutzung des digitalen Postfachs im DACH-Raum zurückführen: Rund 90 Prozent der Onliner in Deutschland und Österreich gaben an, dass sie häufig oder gelegentlich private E-Mails versenden und empfangen. Bei den Onlinern in der Schweiz sagten dies sogar 98 Prozent.
Im DACH-Raum dient die E-Mail für alle Generationen als Basis des digitalen Alltags. Dabei gilt die Tendenz: Je jünger, desto vielfältiger kommt die E-Mail zum Einsatz. Die Babyboomer verwenden das elektronische Postfach am häufigsten für den Login bei Online-Shops (81 Prozent), Online-Banking (71 Prozent) und Online-Bezahldienste (69 Prozent). Bei der Gen X sind die Top-Anwendungsfelder Online-Shops (84 Prozent), Online-Bezahldienste (76 Prozent) sowie Online-Banking und soziale Netzwerke (je 70 Prozent). Die Gen Y nutzt die E-Mail am meisten für Online-Shops (86 Prozent), soziale Netzwerke (83 Prozent) und Online-Bezahldienste (79 Prozent). In der Gen Z erreicht die E-Mail die höchsten Werte bei Online-Shops (88 Prozent), Video-Streaming (84 Prozent) und sozialen Netzwerken (83 Prozent).
In Österreich ist der Einsatz der E-Mail im Zusammenhang mit öffentlichen Einrichtungen (Babyboomer: 71 Prozent, Gen X: 70 Prozent, Gen Y: 73 Prozent Gen Z: 66 Prozent) weit höher als in den Nachbarländern. In der Schweiz dagegen unterstützt die elektronische Post überdurchschnittlich bei den Aktivitäten im App Store (Babyboomer: 57 Prozent, Gen X: 70 Prozent, Gen Y: 78 Prozent Gen Z: 86 Prozent). Dafür nutzen die Deutschen das Postfach weit intensiver bei Online-Auktionen (Babyboomer: 60 Prozent, Gen X: 68 Prozent, Gen Y: 71 Prozent Gen Z: 69 Prozent) als die Befragten in Österreich und der Schweiz.
Die E-Mail spielt im digitalen Kaufprozess praktisch immer eine Rolle: Neun von zehn Befragten im DACH-Raum verwenden im Lauf der Customer Journey ihre EMail-Adresse. Sehr hohe Nutzungswerte verzeichnen ebenfalls die einzelnen Touchpoints: 90 Prozent werden über E-Mails wie Newsletter auf neue Produkte aufmerksam gemacht. 91 Prozent nutzen die E-Mail zur Registrierung, und 88 Prozent kontaktieren Händler per E-Mail bei Fragen zum Produkt. Weitere 91 Prozent schreiben den Kundenservice per E-Mail an, und 94 Prozent nutzen die E-Mail zur Paketverfolgung. Für den Handel besonders wichtig: 73 Prozent der Befragten kaufen Produkte, die in einer E-Mail beworben werden.
Auf Generationenebene betrachtet, haben Gen Y und X am Anfang der Customer Journey die höchsten Werte. So registrieren sich 95 Prozent der Gen Y mit der EMail-Adresse bei Shops oder Preisvergleichsseiten. Den Höchstwert bei der Paketverfolgung per E-Mail verzeichnet die Gen Z mit 97 Prozent. Auf Länderebene lassen sich zwei Entwicklungen feststellen: In der Schweiz und in Deutschland wird die E-Mail am intensivsten durch die Generation Y entlang der Customer Journey genutzt. In Österreich erreicht neben den jüngeren Generationen Z und Y auch die Gen X in Punkten wie der Kommunikation mit Händlern und Kundenservice die höchsten Nutzungswerte.
