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Die Dialog-Entwicklung 2022: Immer mehr E-Mail
21.06.2022 Die E-Mail ist das wichtigste Marketing-Tool mit der höchsten Marktdurchdringung. Ein Ende ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, wie alle Marktstudien belegen: Die Investitionen in EMail-Marketing steigen.
Fast alle Unternehmen nutzen E-Mail zur Leadgenerierung
Ganze 99 Prozent (Vorjahr 98 Prozent) setzen E-Mail-Marketing ein, um regelmäßig mit KundInnen und Interessenten in Kontakt zu treten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "E-Mail-Marketing Benchmarks 2022", die in Zusammenarbeit zwischen Deutschem Direktmarketing Verband DDV e.V. und Absolit Dr. Schwarz Consulting entstanden ist.Die Studie zeigt, dass die untersuchten Unternehmen im direkten Jahresvergleich ihre Performance weiter verbessern. So nutzen mittlerweile 79 Prozent (Vj. 70 Prozent) ihre Webseite zur Leadgenerierung und bieten Interessenten die Möglichkeit, einen regelmäßigen E-Mail-Service zu abonnieren. Für die Studie "E-Mail-Marketing Benchmarks 2022" wurden mehr als 5.000 Top-Unternehmen aus neun Branchen im deutschsprachigen Raum anhand von 160 Kriterien zum Thema E-Mail-Marketing analysiert.
Mehr Geld stecken Unternehmen vor allem in digitale Kanäle
Deutsche Unternehmen erhöhten ihre Werbebudgets besonders im Online-Marketing. Durch den Shift des Einzelhandels vom stationären Handel in den ECommerce-Bereich verschob sich nicht nur der Ort des Handels, sondern auch Werbung wurde verstärkt online eingesetzt, um potenzielle Kunden anzusprechen. Erstmals verzeichneten Dialogmedien mit 52 Prozent einen höheren Werbemarktanteil als klassische Medien, so der aktuelle Dialogmarketing-Monitor. Sie werden von 81 Prozent der deutschen Unternehmen genutzt. Auch wenn der deutsche Werbemarkt um 7 Prozent auf nun 39,3 Milliarden Euro gesunken ist, haben die Unternehmen 20,4 Milliarden Euro in Dialogmedien investiert, ein Plus von 300 Millionen Euro.Dies spiegelt sich auf Seite der Unternehmen wider, von denen rund 40 Prozent die Budgets für Suchmaschinen-, Social-Media-Marketing und Display-und Videowerbung erhöhten. Ebenfalls erhöhte Ausgaben wurden im EMail-Marketing mit 32 Prozent verzeichnet. Zu mehr Reduzierungen als zu Erhöhungen kam es in den Werbegattungen Radio-, Anzeigen- und Plakat- und Außenwerbung.
Kundendialog-Dienstleister setzen verstärkt auf E-Mail
Kundenservice ist ein aufwändiges Geschäft, das gerne ausgelagert wird. Contactcenter sind hier die Dienstleister der Wahl - vor allem, wenn sie kanalübergreifend ihre Dienstleistung anbieten, wie das Multichannel-Contactcenter tun. Der aktuelle Vergleich des von uns jährlich erhobenen Rankings der größten deutschsprachigen Multichannel-Contactcenter (ONEtoONE.de/contactcenter-ranking) zeigt: Der EMail-Kanal ist der große Gewinner bei der Kundenkommunikation der Corona-Zeit: Mehr als jeder vierte Seat ist diesem Kanal zugeordnet. Gegenüber der Auswertung des Vorjahresrankings ein Wachstum um fünf Prozentpunkte. Verloren haben hingegen die klassischen Callcenter-Kanäle Telefon (minus zwei Prozent) und Post/Brief, dessen Seat-Anzahl von vier auf drei Prozent zurückging.Der Kommunikationskanal Chat (Text, Video, Audio) war der große Gewinner des vergangenen Jahres bei der Zahl der gemeldeten Seats. Für den aktuellen Dokumentationszeitraum meldeten die Betreiber der Multichannel-Contactcenter weniger Seats als im Vorjahr. Eine mögliche Erklärung ist der Rationalisierungsdruck und die Investition der Dienstleister in die immer besser werdenden Chatbots. Diese sind mittlerweile in der Lage, einen wachsenden Teil der über diesen Kanal anfallenden Standardkommunikation zu erledigen.
