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Weihnachtsgeschäft: Spielzeug treibt ECommerce-Umsatz auf Rekordniveau

15.12.2017 Der Online- und Versandhandel startet mit einem Plus von 9,1 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Mit einem Wachstum von jeweils mehr als 25 Prozent auf den entsprechenden bereits starken Vorjahreszeitraum haben die Warengruppen Computer, Unterhaltungselektronik und Spielwaren das Weihnachtsgeschäft der Onlinehändler in Deutschland seit Oktober beflügelt. Das zeigen die Ergebnisse der großen Verbraucherbefragung des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh)   für die ersten neun Wochen des 4. Quartals 2017.

 (Bild: Alexas_Fotos/pixabay)
Bild: Alexas_Fotos/Pixabay
Der Gesamtumsatz des E-Commerce liegt in den ersten neun Wochen des 4. Quartals 2017 bei 11,9 Milliarden Euro inkl. USt (ersten neun Wochen des 4. Quartals 2016: 10,7 Milliarden Euro inkl. USt; +11,1 Prozent). Das entspricht einem Anteil von 94,5 Prozent am gesamten Interaktiven Handel, der bei 12,6 Milliarden Euro. Demnach werden bis jetzt im 4. Quartal über den klassischen Versandhandel (Katalogversand etc.) 5,5 Prozent der Gesamtumsätze erzielt. Der Umsatz mit digitalen Dienstleistungen liegt nach den ersten neun Wochen des 4. Quartals bei 2,9 Mrd. EUR inkl. USt, dies entspricht einem Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Warengruppen-Cluster "Freizeit" (DIY, Spielwaren, Hobby/Freizeitartikel) generierte ein Umsatzplus von 15,5 Prozent im Online-Handel gegenüber den ersten 9 Wochen des 4. Quartals 2016. Insgesamt wurden im Online-Handel im Bereich Freizeit bisher im 4. Quartal 1,4 Milliarden Euro inkl. USt umgesetzt (Vorjahreszeitraum: 1,2 Milliarden Euro inkl. USt). Spielwaren leisteten mit 263 Millionen Euro inkl. USt und einem Zuwachs von 25,9 Prozent dabei einen wesentlichen Beitrag (Vorjahreszeitraum: 209 Millionen Euro inkl. USt)

Die Warengruppen-Cluster "Unterhaltung" (Computer/Zubehör, Elektronikartikel/Telekommunikation) erzielete ein Umsatzplus von 14,9 Prozent im Online-Handel gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden im Online-Handel im Bereich Unterhaltung bisher im 4. Quartal 4 Milliarden Euro inkl. USt umgesetzt (Vorjahr: 3,5 Milliarden Euro inkl. USt). Computer/Zubehör (Q4/17: 915 Millionen Euro inkl. USt; Q4/2016: 728 Millionen Euro inkl. USt) und Elektronik/Telekommunikation (Q4/17: 1,9 Milliarden Euro inkl. USt; Q4/2016: 1,6 Milliarden Euro inkl. USt) trugen mit einem Wachstum von 25,6 bzw. 17,9 Prozent im Wesentlichen zum Umsatzanstieg bei.

Die Branche setzte im Jahr 2016 im Privatkundengeschäft allein mit Waren rund 57,1 Milliarden Euro um. Der Online-Handel mit Waren hatte daran einen Anteil von über 90 Prozent. Der bevh erwartet in diesem Jahr für den Interaktiven Handel insgesamt ein Wachstum von acht Prozent auf ca. 61,7 Milliarden Euro. Für den ECommerce-Bereich rechnet der bevh erneut mit einem klar zweistelligen Zuwachs um 11 Prozent auf rund 58,5 Milliarden Euro.
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