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Internet der Dinge: IBM eröffnet in München Zentrale von Watson IoT

16.12.2015 München wird zur weltweiten Zentrale des neuen IBM-Geschäftsbereichs Watson IoT und gleichzeitig der neue Standort für das erste europäische Watson Innovation Center. Rund 1.000 Entwickler, Berater, Forscher und Designer will IBM   dafür in der Bayerischen Hauptstadt beschäftigen.

 (Bild: IBM Werbevideo / Screenshot: iBusiness)
Bild: IBM Werbevideo / Screenshot: iBusiness
Kunden, Start-ups, Universitäten, Forschungseinrichtungen und IoT-Partner sollen in München Zugang zur cloudbasierten IBM Watson IoT Plattform erhalten. Zusammen mit diesen Partnern aus Automobilindustrie, Elektronikindustrie und Maschinenbau will der Konzern an einer neuen Generation vernetzter Lösungen an der Schnittstelle von Cognitive Computing und dem Internet der Dinge arbeiten. Ziel sei es, über kognitive Fähigkeiten vernetzte Geräte, Systeme und Sensoren intelligent zu machen sowie neue Marktchancen zu erschließen. Die neuen Lösungen sollen über die IBM Watson IoT Cloud als globale Plattform verfügbar sein. Das neue Watson IoT-Hauptquartier ist die größte Investition von IBM in Europa seit mehr als 20 Jahren.

"Die Ausgangslage der deutschen Wirtschaft in Sachen Digitalisierung und Industrie 4.0 ist hervorragend - ihr großer Vorteil ist der hohe Industrialisierungsgrad", begründet Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland, die Standortwahl. Die neue Niederlassung in München ist ein Teil der IoT-Strategie von IBM. Erst im März 2015 hat IBM bekannt gegeben, über drei Milliarden US-Dollar in das Thema IoT investieren zu wollen. Im Oktober kaufte das Unternehmen die Übernahme der B2B-, Mobile- und cloudbasierten Webangebote von The Weather Channel  . Diese Investitionen sollen als Basis für die Wachstums- und Expansionsstrategien von Watson IoT dienen. Insgesamt arbeitet IBM derzeit an mehr als 4.000 IoT-Kundenprojekten in 170 Ländern.
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