Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Checkliste: Wie Publisher ihre Newsletter für mobiles EMail-Marketing optimieren
10.12.2007 EMail-Marketing-Dienstleister Artegic verrät in einer Checkliste, wie Online-Publisher erfolgreich mobiles EMail-Marketing betreiben können.
- Zielgruppenanalyse:
Grundsätzlich müssnen Publisher analysieren, wie viel Prozent der Zielgruppe überhaupt unterwegs E-Mail nutzt. Dies kann beispielsweise mit einer Kundenbefragung oder einem Voting auf der eigenen Website geschehen.
- Verschiedene Versionen anbieten:
Es kann sich lohnen, bereits während der Newsletter-Anmeldung nach der mobilen EMail-Nutzung zu fragen und neben Text und HTML ein weiteres Format für Handys und PDAs anzubieten. Bei entsprechender Nachfrage kann anschließend ein separater Newsletter optimiert für mobile Endgeräte verschickt werden.
- Lieber Text statt HTML:
Sofern noch nicht vorhanden, sollte eine Textversion des Newsletters angeboten werden: Die meisten mobilen Endgeräte können bislang HTML-Mails nur unvollständig darstellen. In jedem Fall sollten Publisher die HMTL-Version ihres Newsletters über einen Link auf der mobilen Website zugänglich machen, da die geräteeigenen Web-Browser meist über weitreichendere HTML-Darstellungsfähigkeiten verfügen als der EMail Client.
- So wenig Text wie möglich:
E-Mails werden selten vollständig gelesen, sondern meist nur überflogen. Das gilt umso mehr für mobile Mails, da hier die Darstellungsmöglichkeiten aufgrund der kleinen Displays (meist 240 x 320 Pixel) beschränkt sind. Sofern E-Mails gezielt an
mobile Endgeräte verschickt werden, sollte der Text nicht mehr als zwei oder drei Absätze haben.
- Achten Sie auf den Anfang:
Beim Texten von Betreffzeile und Absende-Namen müssen Publisher den ersten Zeichen besondere Aufmerksamkeit schenken. Die darstellbare Zeichenmenge ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich und reicht von sechs bis 93 Zeichen. Ziel muss sein, mit den ersten Worten der Betreffzeile das Interesse bei den Empfängern zu wecken.
- Verwenden Sie knappe Links:
Die Zeichenanzahl der Links sollte möglichst gering gehalten werden, damit sie auch auf kleinen Displays korrekt dargestellt werden können. Denn anders als in HTML-Mails kann in Text-Mails keine Linkzeichenkette im Code versteckt werden und überflutet somit das kleine Handydisplay.
- Das Wichtigste zuerst:
Die wichtigsten Informationen sollten 'above the fold' stehen, also so zu lesen sein, ohne dass der Bildschirm gescrollt werden muss. Bei Mobil-Mails bedeutet das: Die ersten zwei bis drei Sätze sollten bereits die wichtigsten Informationen enthalten, da auf dem Display (ohne zu scrollen) nur die ersten 100 Zeichen oder 20-25 Wörter ersichtlich sind.
- Platzieren Sie prominent Kontaktadressen:
Publisher müssen einen Rückkanal für mobile Nutzer anbieten. Denn das Web ist unterwegs nur eingeschränkt verfügbar. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, die Telefonnummer prominent in der Mobile-Mail zu platzieren: Viele Mobiltelefone bieten die Möglichkeit, Telefonnummern innerhalb einer E-Mail direkt ins Telefonbuch zu übernehmen.
- Programmieren Sie Landing PagesEs ist sinnvoll für mobile Endgeräte angepasste Landing Pages zu erstellen. Diese sollten kein Java-Script enthalten, da viele Mobile-Browser deren Ausführung nicht unterstützen. Des Weiteren sollte bei der Gestaltung auf die verminderte Display-Breite (meist 240 Pixel) geachtet werden. In Fällen bei denen das genaue Handymodell des Nutzers bekannt ist, kann eine Browser-Weiche mithilfe von CSS verschieden formatierte oder gar in WAP oder cHTML codierte Inhalte ausliefern.
- Achten Sie auf nutzerfreundliches Design:
Mobile Nutzer finden unterwegs selten eine kontrollierbare Umgebung vor. Im Gegensatz zum stationären Computer sind keine guten Lichtverhältnisse und kein definierter Abstand zum Monitor garantiert. Um dem entgegenzuwirken, sollte bei der Ausgestaltung von HTML-Mails oder Landing Pages auf gute Farbkontraste und große Navigationselemente geachtet werden.
- Denken Sie an die Bandbreite:
Mobile Datenübertragung ist nach wie vor vergleichsweise langsam und teuer. Geringere Bandbreiten und höhere Latenzzeiten machen drahtlose Datenübertragung generell langsamer im Vergleich zur stationären Variante. Fotos, Grafiken oder gar Videos sollten daher mit Bedacht eingebunden werden, denn zusätzlich verbraucht die Übertragung dieser Daten wertvolle Volumenkontingente in den Datentarifen der Nutzer.
- Lassen Sie Ihre Leser wieder los:
Zu überprüfen ist, ob sich die Abonnenten auch unterwegs von Ihrem Newsletter abmelden können. Wenn sich der Nutzer zur Abmeldung zum Beispiel zuerst auf einer Website einloggen muss, wird dies häufig nicht möglich sein. Eine Abmeldung via
One-Click-Unsubscribe wird hingegen in der Regel auch mobil funktionieren.
(Quelle: 'Mobile EMail-Marketing 2008', Artegic AG . Die Studie kann ab sofort kostenlos unter www.elaine.de/studie heruntergeladen werden.)
