Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Internet der Dinge wird Gelddruckmaschine: Die sechs lukrativsten Anwendungsfelder

26.06.2015 Das Internet der Dinge kann einen weltweiten wirtschaftlichen Mehrwert von zwischen vier und 11 Billionen Dollar im Jahr 2025 schaffen. Dies entspräche dann rund 11 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Den potenziell größten Einfluss hat das 'Internet of Things' (IoT) in Fabriken (bis zu 3,7 Billionen Dollar wirtschaftlicher Mehrwert), Städten (1,7 Billionen Dollar) und im Gesundheitswesen (1,6 Billionen Dollar).

 (Bild: Deutsche Telekom)
Bild: Deutsche Telekom
90 Prozent des gesamten Mehrwerts wird den Anwendern - also
Unternehmen, die IoT-Anwendungen nutzen, oder Verbrauchern - zu Gute kommen, etwa durch günstigere Preise oder Zeitersparnis. Gleichzeitigwird das Internet der Dinge die Grenzen zwischen Technologiefirmen und traditionellen Unternehmen aufweichen und neue, datenbasierte Geschäftsmodelle ermöglichen.

Marktvolumen im Internet der Dinge weltweit bis 2025
Marktvolumen im Internet der Dinge weltweit bis 2025 (Grafik: McKinsey)
Dies geht aus der Studie des McKinsey Global Institute   (MGI) The Internet of Things: Mapping the value beyond the hype hervor.

Die Studie hat eine Reihe von Anwendungsbereichen untersucht:
  1. Fabriken: In der Produktion hat das Internet der Dinge das größte wirtschaftliche Potenzial (3,7 Billionen Dollar); vor allem durch höhere Produktivität, mehr Energieeffizienz und sicherere Arbeitsplätze.
  2. Städte: Die Vernetzung macht Städte zu "Smart Cities" - mit entsprechendem Mehrwert (1,7 Billionen Dollar). Ein besserer öffentlicher Nahverkehr mit optimierten Fahrplänen und Verkehrsleitsystemen könnte unnütze Pendel- und Wartezeit einsparen. Verbesserungen der Luft- und Wasserqualität durch kontinuierliches Monitoring von Umweltdaten sind ebenfalls denkbar.
  3. Gesundheit: Die Überwachung von Gesundheitsdaten wie Herzschlag und Blutzucker kann helfen, die Lebensqualität chronisch kranker Menschen zu verbessern und beispielsweise bei einer Verschlechterung des Zustandes frühzeitig Alarm schlagen (1,6 Billionen Dollar).
  4. Fahrzeuge und Navigation: Durch bessere Überwachung von Verkehrsdaten, Logistikketten und dem Zustand von Verkehrsmitteln wie Autos, Zügen oder Flugzeugen kann ein wirtschaftlicher Mehrwert von 1,5 Billionen Dollar geschaffen werden.
  5. Handel: Automatische Kassensysteme, bessere Ladengestaltung sowie die Nutzung des Smartphones für Kundenbindungs- und Rabattaktionen ermöglichen höhere Verkäufe und geringere Wartezeiten - und stehen für ein Potenzial von 1,2 Billionen Dollar.
  6. "Smart Home": Intelligente Thermostate und selbststeuernde Staubsaugerroboter machen schon heute das Leben komfortabler und sparen Zeit. Zusammen mit verbesserter Sicherheit, z.B. gegen Einbrüche, beläuft sich das wirtschaftliche Potenzial in diesem Bereich auf bis zu 300 Milliarden Dollar.

Um den vollen wirtschaftlichen Mehrwert durch IoT-Anwendungen auszuschöpfen, sollten Hardwarehersteller, Anwender sowie Politik und Gesellschaft folgende Handlungsfelder bearbeiten:
  • Technologie: Die Hardwarekosten für RFID-Chips und für Datenspeicher müssen weiter sinken. Gleichzeitig sollten die verschiedenen IoT-Systeme durch gemeinsame Standards besser zu verknüpfen sein - sonst könnten 40 Prozent des potenziellen Mehrwerts verlorengehen.
  • Datensicherheit: Anbieter von IoT-Diensten sollten Datenschutzbedenken der Nutzer ernst nehmen. Unternehmen sollten transparent machen, welche Daten sie erheben und wie sie diese nutzen. Darüber hinaus müssen kritische Infrastrukturen wie Wasser- und Energieversorgung, die über das Internet vernetzt werden, wirksam gegen Cyberangriffe geschützt werden.
  • Organisation und Fähigkeiten: Durch das Internet der Dinge haben Unternehmen die Möglichkeit, Entscheidungen auf Grundlage großer Datenmengen ("Big Data") zu treffen. Mitarbeiter sollten geschult werden, vorhandene Daten stärker zu nutzen und in datenbasierte Geschäftsmodelle umzusetzen. IT-Abteilungen sollten sich zudem stärker mit den klassischen Unternehmensbereichen abstimmen.
  • Regulierung: Politik und Gesellschaft müssen sich bei zentralen Fragen, beispielsweise den rechtlichen Rahmenbedingungen für autonom fahrende Autos, über neue Regeln verständigen - sonst besteht die Gefahr, dass sich die Einführung von IoT-Anwendungen verzögert.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: