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Premiere: Intershop schreibt schwarze Zahlen
25.10.2007 News is what is different. In diesem Sinne sind die aktuellen Quartalszahlen von Intershop eine Meldung wert, denn sie sind erstmals positiv.
Der Gesamtumsatz der ersten neun Monate 2007 erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 58 Prozent von 14,3 auf 22,5 Millionen Euro. Damit liegt der Umsatz der ersten neun Monate 2007 bereits über dem des Gesamtjahres 2006 von 19,8 Millionen Euro. Die positive Entwicklung konnte die Verluste aus dem ersten Halbjahr jedoch nicht auffangen. In den ersten neun Monaten verbuchte Intershop einen Nettoverlust von 2,5 Millionen Euro. Für das gesamte Jahr 2007 rechnet das Unternehmen wegen hoher Sanierungskosten nicht mit schwarzen Zahlen.
Die im Gesamtumsatz enthaltenen Lizenzerlöse verdoppelten sich im dritten Quartal auf 1,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Serviceerlöse stiegen um 55 Prozent von 4,3 Millionen Euro im dritten Quartal 2006 auf 6,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2007. Im Neun-Monatszeitraum 2007 erzielte das Unternehmen Serviceerlöse von 18,4 Millionen Euro im Vergleich zu 10,8 Millionen im Neun-Monatszeitraum 2006.
Die positive Entwicklung im dritten Quartal 2007 stimmt das Unternehmen optimistisch. Andreas Riedel , Vorstandsvorsitzender der Intershop Communications AG: "Die im zweiten Quartal begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen wirkten sich auf der Kostenseite erstmalig positiv aus. Die Kosten bewegen sich inzwischen in einem akzeptablen Rahmen. Bei den Umsätzen kann ein positiver Trend verzeichnet werden. Auch die derzeitige Auftragslage für das vierte Quartal zeigt sich optimistisch. So können wir von einem positiven zweiten Halbjahr 2007 ausgehen." Zum 30. September 2007 beschäftigte Intershop weltweit 225 Vollzeitkräfte, Ende 2006 waren es 247.
Riedel hatte erst am 10. Oktober den Vorstandsvorsitz des defizitären ECommerce-Dienstleisters übernommen und angekündigt, künftig auch Logistik und andere Serviceleistungen für die Abwicklung von Internet-Geschäften anzubieten.
