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Internationalisierung: Jeder dritte Shop wird expandieren - noch mehr denken drüber nach
18.11.2014 Acht von zehn Shops wollen expandieren, bei jedem dritten ist es sogar schon beschlossene Sache. Das Netzwerk für Produktanzeigen Become Europe GmbH hat über über 1.000 deutsche Online-Händler zu ihren Expansionsplänen befragt.
- 77 Prozent der deutschen Shops denken gerade über die Ausweitung ihres Online-Geschäfts auf ausländische Märkte nach, 36 Prozent davon haben eine Expansion bereits fix geplant.
- Top-Destination hierbei ist der europäische Markt, insbesondere die skandinavischen Länder (35 Prozent) - gefolgt von Russland (22 Prozent) und Nordamerika (13 Prozent).
- Zwar gaben 55 Prozent der befragten deutschen Shops an, neben Deutschland auch ins europäische Ausland zu liefern, der Umsatzanteil der Auslandsverkäufe allerdings ist bei den
meisten Händlern sehr gering. - So gaben 50 Prozent der Händler an, maximal fünf Prozent vom Gesamtumsatz durch Auslandsgeschäfte zu erwirtschaften; nur 20 Prozent der Händler generieren mit fünf bis zehn Prozent Auslandsanteil einen höheren Umsatzanteil außerhalb von Deutschland.
- Nur ein Drittel der Händler listet seine Produkte in Preissuchmaschinen oder spricht potentielle Kunden via Suchmaschinen-Marketing (SEA) an. Mehr als die Hälfte der Shops
betreibt jedoch gar kein Marketing im Ausland. - 20 Prozent der befragten Shops gaben an, nur innerhalb Deutschlands auszuliefern.
- Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung ist, dass es für die meisten bereits im Ausland tätigen Shops keinen großen Unterschied zwischen Auslands- und Heimatgeschäft zu geben scheint. Die Erfahrungen bezüglich Logistik und Payment seien in beiden Märkten sehr ähnlich. Lediglich der Bereich Logistik scheint eine größere Herausforderung darzustellen, denn dreißig Prozent der Händler gaben an, sich im Ausland mit mehr Logistik-Problemen konfrontiert zu sehen.
- Im Bereich Payment hingegen liegt bei 15 Prozent der Shops die Ausfallquote im Ausland niedriger als in Deutschland.
- Als größte Herausforderung beim Aufbau des Auslandsgeschäfts sehen die deutschen Händler vor allem juristische Unsicherheiten (50 Prozent) und kulturelle Unterschiede wie Sprache oder Lifestyle (45 Prozent).
