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Shops der Alpenländer machen mobil - und setzen auf soziale Netzwerke

18.11.2014 Onlinehändler in Österreich und in der Schweiz gehen immer stärker auf die gewachsenen Ansprüche ihrer Kunden nach Mobilität ein. Rund die Hälfte der Shops verfügt bereits über mobil optimierte Webseiten inklusive Shop-Funktion (zum Vergleich: In Deutschland sind es drei Viertel, iBusiness berichtete).

Nur Kennern wird auffallen, dass wir diesen Artikel über die Alpenländer mit einem Foto des Himalaya illustriert haben. (Bild: trialsanderrors / wikicommons)
Bild: trialsanderrors / wikicommons
Bild: trialsanderrors / wikicommons unter Creative Commons Lizenz by-sa
Nur Kennern wird auffallen, dass wir diesen Artikel über die Alpenländer mit einem Foto des Himalaya illustriert haben.
Dies ergab die aktuelle Studie 'E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2014' von EHI   und Statista  , in der die jeweils 250 umsatzstärksten Onlineshops für physische Güter analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Onlinehändler der beiden Alpenländer dem Wunsch ihrer Kunden nach Interaktion nachkommen und immer stärker in sozialen Netzwerken vertreten sind.

Mobil-optimierte Seiten deutlich weiter verbreitet als Apps

50 Prozent der Onlineshops in Österreich bieten eine für mobile Geräte optimierte Webseite oder App mit integrierter Shop-Funktion an. Das entspricht einer Steigerung von rund 45 Prozent zum Vorjahr (34,4 Prozent). Dabei setzen die Händler verstärkt auf die optimierten Webseiten und weniger auf Apps, da deren Entwicklung aufwändig ist und für verschiedene Geräte (iPhone, Android, Tablet) individuell angepasst werden muss. So verfügen in diesem Jahr insgesamt 42,8 Prozent im Vergleich zu 26,8 Prozent im Vorjahr der 250 umsatzstärksten Onlinehändler über eine mobil optimierte Webseite. Eine App bieten nur 27,6 Prozent an, womit sie nur knapp über dem Vorjahresniveau von 24,8 Prozent liegen.

Die Schweiz liegt bei den mobilen Aktivitäten knapp hinter Österreich. Hier bieten 48,4 Prozent der Onlineshops eine für Smartphones oder Tablets optimierte Webseite oder App mit integrierter Shop-Funktion an. Auch das ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr, in dem 38 Prozent die mobilen Services zur Verfügung stellten. Auch in der Schweiz investieren 38,8 Prozent im Vergleich zu 26,8 Prozent im Vorjahr der Onlinehändler lieber in die Optimierung von mobilen Webseiten. Apps hingegen konnten sich keiner steigenden Beliebtheit erfreuen. Hier stagniert die Zahl der Anbieter seit dem Vorjahr bei 28,4 Prozent.

Ranking: Rolle der sozialen Netzwerke

Onlineshops in beiden Alpenländern setzen weiter stark auf soziale Netzwerke. Facebook   wird weiterhin als relevantestes soziales Kommunikationsmittel eingestuft und von 88,8 Prozent der Shops in Österreich (Vorjahr 85,6 Prozent) und 84,0 Prozent (Vorjahr 79,2 Prozent) der Shops in der Schweiz genutzt. Deutlich mehr Unternehmen als in den letzten Jahren präsentieren sich zusätzlich bei weiteren Kanälen: 69,2 Prozent (Vorjahr 58,4 Prozent) der österreichischen Onlineshops verfügen über einen Account bei Twitter   in der Schweiz sind es 67,6 Prozent (Vorjahr 61,2 Prozent). 70,0 Prozent (Vorjahr 58,8 Prozent) der Shops in Österreich und 66,0 Prozent (Vorjahr 50,0 Prozent) in der Schweiz nutzen einen eigenen Kanal bei Youtube  . Am stärksten gewachsen ist die Präsenz der Shop-Betreiber bei Google Plus  , in Österreich mit 79,2 Prozent (Vorjahr 53,6 Prozent) und in der Schweiz mit 71,6 Prozent (Vorjahr 41,6 Prozent).
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