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Studie: Unternehmen verlagern Direktmarketing-Ausgaben ins Internet

16.04.2008 Europaweit verliert die Direktwerbe-Branche immer weiter Marktanteile an die Online-Werbung. Das hat jetzt eine britische Branchenstudie bestätigt. Aber auch in Deutschland sehen die Werber diesen Trend.

 (Bild: SXC.hu/Helen Pinkham)
Bild: SXC.hu/Helen Pinkham
Laut dem aktuellen britische Bellwether Report   sind die Investitionen im Bereich Direktmarketing in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 so stark zurückgegangen wie seit acht Jahren nicht mehr. Der Report berichtet vierteljährlich über die Marketingausgaben in Großbritannien.

Aufgrund mäßiger Prognosen für den restlichen Jahresverlauf seien die Marketing-Budgets insgesamt für das zweite Quartal gekürzt worden. Verantwortlich dafür sind, so die Studienautoren, unter anderem schwächere Verkäufe als erwartet, gedämpfte Verbraucherausgaben sowie eine allgemeine Sorge über die wirtschaftliche Lage.

"Der starke Rückgang im Direct Marketing spiegelt den Trend zu Investitionen im Internet wider, das zunehmend als mächtiges Dialog-Marketing-Instrument wahrgenommen wird", bewertet Jim Marshall , Präsident der Medienagentur Starcom   die Studienergebnisse.

Auch die deutschen Direktwerber bestätigen die Trendwende hin zu mehr Online-Werbung. Dies zeigt die aktuelle Mitgliederbefragung des Deutschen Direktmarketing Verbandes   (DDV). So glauben fast 75 Prozent der DDV-Mitglieder, dass Online-Werbung in den nächsten Jahren am stärksten entwickeln werde. Auch E-Mai- und Mobile-Marketing sehen fast 70 Prozent der Befragten als die zukünftigen Wachstumstreiber im Direktmarketing an.
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