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BEVH-ECommerce-Prognose 2018: "Schon jetzt übertroffen"
10.12.2018 Da der deutsche E-Commerce in vergangenen drei Quartalen ein Wachstumsplus von rund zwei Prozentpunkten verzeichnete, hebt der BEVH seine Wachstumsprognose auf elf Prozent an. Der Verband geht davon aus, dass das Online-Weihnachtsgeschäft genauso gut wie im letzten Jahr ausfallen wird.
Die Entwcklung der Warengruppen im Einzelnen (jeweils inklusive Umsatzsteuer):
- Warengruppen-Cluster "Freizeit" (DIY, Spielwaren, Hobby/Freizeitartikel) mit einem Umsatzplus von 8,1 Prozent im Online-Handel gegenüber den ersten 9 Wochen des 4. Quartals 2017
- Insgesamt wurden im Online-Handel im Bereich Auto & Motorrad bisher im 4. Quartal 182 Millionen Euro umgesetzt (erste 9 Wochen des 4. Quartals 2017: 157 Millionen Euro ). Spielwaren leisteten mit 295 Millionen Euro und einem Zuwachs von 12,4 Prozent dabei einen wesentlichen Beitrag (erste 9 Wochen des 4. Quartals 2017: 263 Millionen Euro ).
- Warengruppen-Cluster "Unterhaltung" (Computer/Zubehör, Elektronikartikel/Telekommunikation)mit einem Umsatzplus von 14,8 Prozent im Online-Handel gegenüber den ersten 9 Wochen des 4. Quartals 2017
- Insgesamt wurden bisher im 4. Quartal im Online-Handel im Bereich Elektronikartikel & Telekommunikation 2,2 Milliarden Euro (erste 9 Wochen des 4. Quartals 2017: 1,9 Milliarden Euro ) und im Bereich Computer/Zubehör 1,1 Milliarden Euro (Q4/2017: 915 Millionen Euro ) umgesetzt und trugen mit einem Wachstum von 19,1 bzw. 15,2 Prozent im Wesentlichen zum Umsatzanstieg bei.
- Warengruppen-Cluster "Bekleidung inkl. Schuhe" mit einem Umsatzplus von 9,1 Prozent im Online-Handel gegenüber den ersten 9 Wochen des 4. Quartals 2017: Zum Weihnachtsgeschäft erholt sich, nach diesem ungewöhnlich heißen Sommer, weiterhin auch die Kategorie Bekleidung. Insgesamt wurden im Online-Handel bisher im 4. Quartal 2,7 Milliarden Euro umgesetzt (erste 9 Wochen des 4. Quartals 2017: 2,5 Milliarden Euro ). Der Bereich Schuhe lag bei 7,3 Prozent Wachstum mit einem Umsatz von 801 Millionen (erste 9 Wochen des 4. Quartals 2017: 767 Millionen Euro ).
