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Fachkräftemangel: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter

06.02.2019 Technik der neuesten Generation, freie Fahrt mit Bus und Bahn und selbstbestimmtes Arbeiten: Um Bewerber für sich zu begeistern, lassen sich Arbeitgeber in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels einiges einfallen. Knapp jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) will potenzielle Mitarbeiter mit der jüngsten Generation von Smartphone, Tablet oder Computer locken.

 (Bild: Pixabay)
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Bild: Pixabay unter Creative Commons Lizenz by-sa
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 855 Personalverantwortlichen und Geschäftsführern von Unternehmen aller Branchen durch den Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Mit Abstand die populärste Maßnahme zur Personalgewinnung sind demnach Weiterbildungsmaßnahmen, auf die zwei von drei Unternehmen (64 Prozent) setzen. Dahinter folgt - auf einer Stufe mit der Ausstattung mit Top-Geräten - das Angebot von Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr (49 Prozent).

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Die häufigsten Angeboten sind Weiterbildung und Jobtickets, mit denen Arbeitgeber um Fachkräfte werben. Beim gehalt machen nur 3 Prozent überdurchschnittliche Angebote.
(chart: Bitkom)
Jedes vierte Unternehmen wirbt mit flexibler Arbeitszeitgestaltung
Viele Unternehmen versuchen, das Arbeiten für Neuankömmlinge so angenehm wie möglich zu machen. 37 Prozent der Arbeitgeber werben mit einer lockeren Arbeitsatmosphäre mit Gemeinschaftsgefühl. Jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) bietet neuen Mitarbeitern eine flexible Arbeitszeitgestaltung, wie Vertrauensarbeitszeit oder Homeoffice. Knapp ebenso viele (24 Prozent) buhlen mit speziellen Mitarbeiter-Events, wie aufwändigen Weihnachtsfeiern oder Sommerfesten, um neues Personal.

Gesundheitsleistungen, Altersvorsorge und Sabbaticals spielen geringe Rolle
Nur ein geringer Teil der Arbeitgeber versucht neue Mitarbeiter mit betrieblichen Zusatzleistungen zur Altersvorsorge (13 Prozent), Maßnahmen zur Gesundheitsförderung (12 Prozent) und Möglichkeiten für berufliche Auszeiten (9 Prozent) zu gewinnen.

Dienstwagen, Top-Gehälter und Boni bieten die wenigsten
Ein Dienstwagen ist als Argument für eine Vertragsunterzeichnung die absolute Ausnahme. Gerade einmal 7 Prozent der Unternehmen wollen damit neue Mitarbeiter gewinnen. Abgeschlagen am Ende der Skala rangieren überdurchschnittliche Gehälter, mit denen 3 Prozent der Unternehmen um neue Mitarbeiter werben. Lediglich 1 Prozent ist bereit, ein Handgeld zu zahlen, also einen einmaligen Bonus bei Stellenantritt, etwa mit Unternehmensanteilen oder entsprechenden Optionen.

(Autor: Susanne Steiger )

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