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Blogger sind keine Journalisten

22.01.2007 Journalisten und Blogger: Irgendwie fließt durch ihre Adern dasselbe Blut. Dennoch muss ich James Murdochs These widersprechen. Denn bei genauerer Betrachtung haben beide Gruppen nur wenig gemeinsam.

Im Web 2.0 kann jeder, der nach eigener Auffassung was zu sagen hat, andere Nutzer erreichen. Früher mussten vermeintliche Schreibtalente eine Journalistenschule besuchen und bei einem Verlag unterkommen, um Leser zu erreichen. Wer als Blogger Gehör finden will, braucht nur eine Standard-Software und einen Internetanschluss.

In der Regel gilt: Journalisten arbeiten professionell, Blogger oftmals aus Spaß an der Freunde und ohne das Handwerk von der Pike auf gelernt zu haben. Journalisten und Blogger dürfen daher nicht über einen Kamm geschert werden. Vielmehr ergänzen sich beide Gruppen: Weitsichtige Online-Publisher bieten daher auf ihren Internet-Angeboten sowohl redaktionelle Berichterstattung an als auch Information aus der Blogosphäre.
Thema:

Wegen Web 2.0: "Zeitungsverlage sterben aus"

Nach Ansicht von James Murdoch, Sohn des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch, werden Zeitungsverlage aussterben. Denn zwischen Bloggern und Journalisten gebe es keinen prinzipiellen Unterschied. Diese pointierte Aussage aus einer der wichtigsten Verlegerfamilien der westlichen Welt provoziert in Deutschland heftigen Widerspruch.

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 (Bild: Microsoft)
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Kommentar von Susan Rönisch

Blogger sind keine Journalisten

Journalisten und Blogger: Irgendwie fließt durch ihre Adern dasselbe Blut. Dennoch muss ich James Murdochs These widersprechen. Denn bei genauerer Betrachtung haben beide Gruppen nur wenig gemeinsam.

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