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Digitale Transformation: Unternehmen machen keine Fortschritte

19.02.2019 Die jüngste Studie von Dell Technologies zur Digitalen Transformation stuft nur fünf Prozent aller weltweit befragten Unternehmen als Digital Leader ein. Gegenüber 2016 hat sich dieser Anteil nicht verbessert. Spielraum für Verbesserungen sehen die Befragten noch in den Bereichen Datenschutz und Cyber-Sicherheit sowie bei der Umsetzung regulatorischer Vorschriften wie der DSGVO.

  (Bild: Geralt/Pixabay)
Bild: Geralt/Pixabay
Der Digital Transformation Index (DTI) 2018 von Dell Technologies zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser verdeutlicht, dass die Digitale Transformation weltweit in vielen Unternehmen noch in den Anfängen steckt: 78 Prozent der befragten 4.600 Entscheider wünschen sich, dass die Digitale Transformation in ihrem Unternehmen weiter verbreitet sein sollte. Weltweit glaubt mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie in den nächsten Jahren Schwierigkeiten haben werden, die sich ändernden Kundenanforderungen zu erfüllen. Fast jeder Dritte (30 Prozent) befürchtet, dass sein Unternehmen den Anschluss verpassen wird. Für die Studie hat Dell Technologies in Zusammenarbeit mit Intel zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser und dem Marktforscher Vanson Bourne zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Entscheider in 42 Ländern zum Stand der Digitalisierung in deren Unternehmen befragt. Eine ausführliche Auswertung der Studienergebnisse für Deutschland wurde bereits im Oktober 2018 in einer Presseinformation von Dell Technologies veröffentlicht.

Der aktuelle zweite Teil der Studie zeigt, dass Unternehmen in Schwellenländern nach ihrer Selbsteinschätzung digital am weitesten entwickelt sind, wobei Indien, Brasilien und Thailand an der Spitze stehen. Die Unternehmen in den Schwellenländern sind zuversichtlicher hinsichtlich ihrer Fähigkeit, "eher selbst disruptiv zu sein als disruptiert zu werden" (53 Prozent), verglichen mit nur 40 Prozent in den Industrieländern.

Der DTI wurde nach 2016 im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal ermittelt. Der Vergleich verdeutlicht nur langsame Fortschritte: Unternehmen haben zu kämpfen, um mit dem rasanten Tempo des Wandels Schritt halten zu können. Während der Anteil der Digital Adopter gestiegen ist (23 Prozent gegenüber 14 Prozent in 2016), gab es an der Spitze (Digital Leader) keine Fortschritte (5 Prozent in 2016 und 2018). Fast vier von zehn Unternehmen (39 Prozent gegenüber 47 Prozent in 2016) befinden sich noch immer auf den niedrigsten Stufen des digitalen Reifegrads (Digital Laggard und Digital Follower). Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass Entscheider sich in einer Art "Desillusionierung" befinden, wobei 91 Prozen durch dauerhafte Hindernisse eingeschränkt werden. Die fünf größten davon sind:
  • Datenschutz und Cyber-Sicherheit (34 Prozent; befand sich 2016 auf Platz fünf)
  • Unzureichende Budgets und Ressourcen (33 Prozent)
  • Fehlende interne Expertise (27 Prozent)
  • Regulatorische und gesetzliche Veränderungen (27 Prozent; befand sich 2016 auf Platz neun)
  • Eine mangelnde digitale Kultur im Unternehmen (24 Prozent).

Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) glaubt darüber hinaus, dass ihr Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre Schwierigkeiten mit seiner Glaubwürdigkeit haben wird. Fast ein Drittel (32 Prozent) traut dem eigenen Unternehmen nicht zu, dass es regulatorische Vorschriften wie die Datenschutz-Grundverordnung einhält. Jeder Dritte glaubt nicht, dass sein Unternehmen Mitarbeiter- oder Kundendaten wirksam schützt.

Die Entscheider berichteten auch von Prioritäten und Investitionen, um die Digitale Transformation voranzutreiben, darunter eine verstärkte Konzentration auf Mitarbeiter, IT-Sicherheit und IT-Infrastruktur. 46% Prozent wollen das Know-how intern weiterentwickeln und allen Mitarbeitern Programmierkenntnisse vermitteln. Investieren wollen die befragten Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren vor allem in Cyber-Sicherheit, aber auch in IoT-Technologie, Multi-Cloud-Umgebung und KI.

(Autor: Susan Rönisch )

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