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Studie: Wie Ärzte Social Media nutzen

12.04.2011 Mehr als jeder zweite niedergelassene Arzt nutzt bereits soziale Netzwerke, so eine Umfrage des Ärztenachrichtendienstes (ÄND).

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Sechs SocialMedia-Plattformen wurden gestützt, also namentlich erwähnt, abgefragt (rote Balken). Ärzte, die weitere Plattformen kannten, sollten diese nennen (graue Balken). Rote und graue Werte sind deshalb nur bedingt vergleichbar.

Die unter Ärzten bekanntesten sozialen Netzwerke sind Facebook  , Youtube   und Twitter   mit mehr als 90%-Nennungen. Stayfriends   und Xing   rangieren auf den Plätzen 4 und 5.

Relativ unbekannt ist das Business-Netzwerk Linkedin    - nur acht Prozent der Mediziner haben davon schon einmal gehört. Ungestützt nennen immerhin drei Prozent der Ärzte Studi VZ   und Wer-kennt-wen  , ein Prozent die Sites von Umfrager ÄND. Ungestützt wurden sowohl Social-Media-Plattformen als auch medizinische Angebote erwähnt (aufsummiert unter "Sonstige"): SchülerVZ  , Stickam  , ICQ  , Urbia  , Jappy  , Yahoo!Groups  , Coliquio  , Lokalisten  , Bebo  , Esanum  , Gynweb  , Tumblr   , Myspace  , Foursquare  , Telemed  , PädInform  , FriendFeed   und Kaioo  .

Weit mehr als die Hälfte der Befragten (56,2%) antwortet auf die Frage mit "ja", ob sich Ärzte künftig mit dem Thema Social Media auseinandersetzen müssen. Nur knapp ein Viertel der Ärzte (23,8% ) hält eine tiefergehende Beschäftigung in Zukunft für nicht nötig. Ein Fünftel (20%) ist in dieser Frage noch unentschlossen und antwortet mit "weiß nicht".

Die Detailanalyse zeigt: Je jünger der Arzt, umso höher schätzt er die künftige Bedeutung von Social Media für sich ein. Über zwei Drittel (66,7%) der bis 39-Jährigen beantworten die Frage mit "ja" , alle anderen Altersgruppen (40-49; 50-59; 60 und älter) fallen hier mit 60,4%, 55,1% und 52,3% der Ja-Antworten kontinuierlich ab. Geschlechts-oder wohnortspezifische Unterschiede sind jedoch nicht erkennbar.

Mehr als 1.000 Mediziner beteiligten sich auf den ÄND-Portalen Facharzt.de  , Hausarzt.de   und Zahnärztenachrichtendienst.de   an dieser nicht-repräsentativen Studie. Ein kompletter Berichtsband (35 Seiten plus 23 Tabellen) kostet 1.900 Euro.

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