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Intershop - Bringt Leistung schnell und sicher auf die Straße

11.03.2016 Seit 1997 steht Intershop für professionellen E-Commerce. Auch wenn sich die Ansprüche seither gewandelt haben, hat sich Intershop seine Qualitäten bewahrt: Mit kaum einem System lässt sich Oberklasse-Leistung schneller auf die Straße bringen.

Beispielkalkulation für den Investitionsaufwand, startend bei einem Basis-System, über einen State-of-the-Art-Shop, Erweiterte ECommerce-, Marketing-und B2B-Funktionen bis hin zu umfangreiche B2B-Funktionen und einer komplexen Procurement-Plattform. Der Aufwand berechnet sich aus den Lizenzkostenkosten, den Kosten für die System-Dienstleister und dem Implementationsaufwand in einem genormten Punkesystem.
Beispielkalkulation für den Investitionsaufwand, startend bei einem Basis-System, über einen State-of-the-Art-Shop, Erweiterte ECommerce-, Marketing-und B2B-Funktionen bis hin zu umfangreiche B2B-Funktionen und einer komplexen Procurement-Plattform. Der Aufwand berechnet sich aus den Lizenzkostenkosten, den Kosten für die System-Dienstleister und dem Implementationsaufwand in einem genormten Punkesystem. (Grafik: HighText Verlag)


Suite statt Plattform - das Jenaer Software-Urgestein Intershop stammt aus einer Zeit, als noch umfassende ECommerce-Lösungen gefragt waren. Inzwischen hat sich viel getan und Intershop hat fleißig an Schnittstellen und modularer Integrationsfähigkeit gearbeitet. Trotzdem bleibt der ursprüngliche Suite-Ansatz bis heute spürbar - im positiven Sinne: Mit kaum einer anderen Lösung lässt sich aus dem Nichts heraus eine beeindruckende ECommerce-Lösung aufbauen. Die Konkurrenz eilt allerdings in Sachen Marketing deutlich voraus.

Bewertung des Shopsystems im Detail

Basis-System. Intershop schließt - ähnlich wie Oxid E-Sales - die Lücke zwischen großen Enterprise-Plattformen und günstigen Pure-Player-Systemen wie Websale, Magento oder Intellishop. Ein Budget von 200.000 Euro sollte der Kunde allerdings wenigstens mitbringen, wenn er ein Shopprojekt inklusive Implementation, Anpassung und Gestaltung umsetzen will. Intershop siedelt sich damit deutlich oberhalb von Shopsystemen wie Oxid oder Magento an (siehe iBusiness: Systemvergleich (I) - Das sind die besten B2B-Shopsysteme bis 100.000 Euro.

Intershop im Vergleich zu den Mitbewerbern IBM, Oracle und SAP Hybris.
Intershop im Vergleich zu den Mitbewerbern IBM, Oracle und SAP Hybris. (Grafik: HighText Verlag)
State-of-the-Art-Shop. Trotzdem ist das Intershop-System bereits ordentlich ausgestattet. Der Funktionsumfang eines gängigen Shopsystems ist weitestgehend enthalten. Aufwand bereiten Funktionen wie Mobile-Unterstützung oder Recommendation-Engine.

Erweiterte ECommerce-, Marketing- und B2B-Funktion. Solange es um ECommerce-Funktionen geht, setzt sich dieses Bild auch bei erweiterten Ansprüchen fort. Die Implementation von Costumization/Produktkonfiguration, Pricing-Engine, Curated-Shopping-Funktionen oder eines DAM-Systems kosten Punkte.

Deutlich mehr Aufwand ist in den Bereichen Marketing und B2B nötig: Von der erweiterten Produktdarstellung über die Social-Media-Unterstützung bis zu Marketing-Automation, Customer-Journey-Tracking oder Elektronische Rechnungsstellung lässt das System Raum für Verbesserungen.

Umfangreiche / Komplexe B2B-Funktionen. An dieser Stelle wird der Unterschied zu den offenen Plattformansätzen besonders deutlich. Eine besonders tiefe Vernetzung mit der IT des Kunden ist Intershop nicht in die Wiege gelegt. Entsprechend hoch ist der Aufwand, um etwa EDI-, OCI- oder ERP-Anbindungen zu realisieren.

Eine genaue Übersicht über den Implementationsaufwand der einzelnen Funktionen finden Sie in der Detailansicht Intershop-Implementationsaufwand.

B2B-Besonderheiten

Kundenverwaltung: Einem Nutzer können verschiedene Rollen zugewiesen werden, die wiederum verschiedene Berechtigungen beinhalten. Vorkonfigurierte Rollen sind "Käufer", "Genehmiger", "Kostenstellenverantwortlicher" und "Konto-Admin". Die Konfiguration von Rollen und deren Berechtigungen sind zur Entwicklungszeit änderbar und erweiterbar.

Schnellbestellung: Über Artikelnummern ebenso möglich wie der Import von CSV-Dateien, die Artikelnummer und Mengen enthalten. Außerdem erleichtern Bestellvorlagen den Orderprozess.

Genehmigung von Bestellungen: Bestellungen können optional einen Genehmigungs-Workflow durchlaufen. Dabei können sowohl nutzerspezifische als auch kostenstellenbasierte Freigaberegeln (etwa Bestellwert etc.) definiert werden.

Rahmenverträge: Account-Manager können innerhalb eines Sales Channels umsatzbasierte Rahmenverträge für ihre Geschäftskunden anlegen, den Zielumsatz festlegen und spezifische Preise über die Zuweisung einer Preisliste gewähren.

Referenzen


Lizenzen:

Intershop bietet On-Premise-, Rental- und SaaS-Lizenzmodelle an. In diesen Lizenzmodellen kann man dann die Abrechnung über Cores, Umsatz aber auch Transaktionen tätigen. Zwischen den Abrechnungs- und Lizenzmodellen kann jederzeit gewechselt werden.
Thema:

Systemvergleich (II): Das sind die besten B2B-Shopsysteme über 100.000 Euro

Der B2B-Markt boomt. Nach dem Systemvergleich der besten B2B-Shopsysteme unter 100.000 Euro folgt nun die Budget-Oberklasse: Die Systeme über 100.000 Euro. Mit erstaunlichem Resultat.

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Wer Geschäftskunden, Industrie und Handwerk als Käufer adressiert, muss ganz besondere Anforderungen an das Shopsystem stellen. iBusiness hat untersucht, welche Systeme für wen taugen. (Bild: Barn Images/Stocksnap.io)
Bild: Barn Images/Stocksnap.io
Wer Geschäftskunden, Industrie und Handwerk als Käufer adressiert, muss ganz besondere Anforderungen an das Shopsystem stellen. iBusiness hat untersucht, welche Systeme für wen taugen.
1. Teil: IBM Websphere Commerce - Big-Size-Lösung für Schwergewichte 2. Teil: Intershop - Bringt Leistung schnell und sicher auf die Straße 3. Teil: Oracle Commerce - Größe macht den Unterschied 4. Teil: SAP Hybris - Überflieger in der Enterprise-Liga

Kommentar von Dominik Grollmann

Shopsystem-Auswahl: Mehr Mitte wagen

Der Vergleich zeigt: Die Shopsysteme der Mittelklasse schneiden am besten ab, wenn allein die Shopfunktionalität nach ihrem Preis-/Leistungsverhältnis bewertet wird. Trotzdem sind sie nicht immer die beste Wahl.

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Dominik Grollmann, iBusiness-Analyst (Dominik Grollmann)
Bild: Dominik Grollmann
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