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Mobile Social Network: Studie rät zum Gebührenmodell
05.09.2008 Anbieter von Social Networks können sich freuen: In weniger als zehn Jahren sollen weltweit über hundert Millionen Menschen mobil ihre Netzwerkkontakte pflegen. Um dieses Nutzerpotenzial in Geld zu verwandeln, raten Studienautoren den Betreibern zu einem gebührenfinanzierten Modell.
Laut der Studie werden 2014 über 140 Millionen Menschen in mobilen sozialen Netzwerken miteinander kommunizieren und dabei Umsätze in einer Größenordnung von etwa 410 Millionen US-Dollar generieren. Für die nächsten zwei oder drei Jahre müssten die Betreiber die Sektflaschen aber noch im Kühlschrank lassen, da nach Aussage Michael Wolfs von ABI Research "mit einem verhaltenen Anstieg" zu rechnen sei.
Wie bereits iBusiness in einer Analyse festgestellt hat, gebe es noch Nachholbedarf bei denen erst im Aufbau befindlichen mobilen Infrastrukturen; allen voran in den bevölkerungsstarken Ländern wie Brasilien, Russland, Indien und China.
Bisher bieten die meisten sozialen Netzwerke, wie MySpace oder Facebook , nur mobile Ableger für den Internetbrowser kostenfrei an. Hier sehen die Experten noch Potenzial, neue Erlösmodelle bei den Kunden zu etablieren. Sie empfehlen daher die Einführung monatlicher Gebühren in der Größenordnung von zwei oder drei US-Dollar für die Teilnahme an einem mobilen sozialen Netzwerk.
Der Nutzer müsse daran gewöhnt werden, für Services im Mobilbereich zu zahlen. "Wer an einem mobilen sozialen Netzwerk teilnimmt, ist in der Regel auch interessierter an mobilen Inhalten wie Bildern, Musik, Videos oder Spielen", so Wolf.
