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Vatikan uneins über Sinn und Unsinn von Sozialen Netzwerken

22.01.2009 Auch der Kirchenstaat hat zum Thema Web 2.0 eine Meinung, wenn auch eine uneinheitliche. Auf der einen Seite werden Social Networks als schädlich für die Nutzer gegeißelt, auf der anderen sollen die Botschaften des Papstes jetzt auch via Youtube unter die Gläubigen gebracht werden.

Auch die Soldaten Gottes sind am Puls der Zeit. Wie in der Vatikanzeitung L'Osservatore Romano   bekannt wurde, hat der Jesuitenpater Antonio Spadaro vor den Risiken bei der Nutzung von sozialen Netzwerken gewarnt: Der Mensch vereinsame selbst in der virtuellen Gemeinschaft, da manche Nutzer das Sammeln von Freundeskontakten über die eigentliche Kommunikation stellen würden. Allerdings, so der Pater weiter, seien die Netzwerke immer dann positiv, wenn sie der Pflege realer Kontakte dienten, wie beispielsweise beim Aufspüren ehemaliger Klassenkameraden, Kollegen oder Kommilitonen.

Wesentlich weniger Berührungsängste mit den sozialen Netzwerken hat dagegen der Papst. Italienische Medien berichten, dass der Vaktikan vor allem das Videoportal Youtube   nutzen wolle, um Fotos, Videos und Texte des obersten katholischen Glaubenshüters zu verbreiten.
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