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Lukrative Nische: Wie Onlinehandel mit Lebensmitteln funktioniert

14.03.2019 Nur 18 Prozent der Deutschen kaufen ihre Lebensmittel regelmäßig im Internet. Trotzdem sieht eine Studie der Managementberatung A.T. Kearney großes Potential. Die Nische sei durchaus lukrativ, wenn sie richtig angesprochen wird, heißt es in einer Studie des Unternehmens.

 (Bild: Freshfoods)
Bild: Freshfoods
Auch wenn nur weniger als ein Fünftel der Deutschen regelmäßig im Internet Lebensmittel kauft, bietet die Nische attraktive Potenziale, wenn Unternehmen zielgerichtet investieren, meinen die Autoren der "Food Retailing zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser "-Studie, die die Unternehmensberatung A.T. Kearney zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser herausgegeben hat. Lebensmittel aus dem Internet sind demnach für eine klar abgegrenzte Zielgruppe attraktiv. Wer sie zielgenau anspricht, kann in einem lukrativen Markt wachsen und den großen Marken, die zurzeit nur moderat investieren, relevante Marktanteile abjagen.

A.T. Kearney hat in der Studie die Entwicklungen im Markt für Online Food Retail (OFR) untersucht und in einer für Deutschland repräsentativen Kundenumfrage die Bedürfnisse und Anforderungen der Deutschen analysiert. Der Onlinehandel mit Lebensmitteln wächst laut der Analyse von A.T. Kearney weiter, bleibt aber in Deutschland vorerst ein kleiner Markt. Nur 18 Prozent der Deutschen kaufen ihre Lebensmittel regelmäßig, das heißt einmal im Monat, im Internet; insgesamt 60 Prozent haben es allerdings schon mindestens einmal ausprobiert. Sein Anteil am gesamten Lebensmittelmarkt ist von 1,2 Prozent in 2016 auf 1,5 Prozent in 2018 gestiegen Während das Engagement der etablierten Marktteilnehmer in OFR weniger dynamisch als in den vergangenen Jahren ausfällt, baut dagegen eine Vielzahl von kleineren, reinen Online-Spielern ihr Angebot permanent aus und expandiert rasch wie zum Beispiel Picnic zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser , getnow zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser oder myenso zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

Der durchschnittliche OFR-Kunde hat ein vergleichsweise hohes Nettoeinkommen von rund 3.000 Euro monatlich und gibt mehr als 120 Euro pro Woche für Lebensmittel aus. Mehrverdiener und Konsumenten mit höheren Ausgaben für Lebensmittel kaufen häufiger online als Geringverdiener. Als wichtigste Vorteile werden die Lieferung nach Hause (72 Prozent) und die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten des stationären Lebensmittelhandels (52 Prozent) wie auch die Zeitersparnis (50 Prozent) genannt. Konsumenten, die in größeren Städten leben, kaufen regelmäßiger online Lebensmittel ein.

Es sind vor allem die Konsumenten mit speziellen Anforderungen wie Lebensmittelunverträglichkeiten, die Lebensmittel im Netz bestellen: von dieser speziellen Zielgruppe haben 78 Prozent bereits mindestens einmal Lebensmittel im Internet gekauft und 23 Prozent tun dies sogar regelmäßig. Unterschiede sind auch bei den Einkaufsgewohnheiten und Bedürfnissen verschiedener Kundensegmente festzustellen: Spontane Einkäufer, die meist nur für sich alleine und in kleinen Mengen einkaufen, wünschen sich im Internet besonders einfach zu bedienende Suchfunktionen und einen schnellen Bestellvorgang. Routineeinkäufer, die ihre Einkäufe planen und ein größeres Einkaufsvolumen haben, lassen sich vor allem durch detaillierte Produktinformationen und Produktproben überzeugen.

(Autor: Dominik Grollmann )

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