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Fünf Trends, die die Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen

06.04.2021 Die Arbeitswelt hat mit COVID-19 im vergangenen Jahr große Umbrüche erlebt. Doch die Phase der Veränderung ist noch nicht vorbei. Fünf Trends bestimmen künftig den internationalen Arbeitsmarkt.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Die Ereignisse des vergangenen Jahres haben zu vielen Neuerungen in der Arbeitswelt geführt - und prägen sie weiterhin. Wie verändern sich Jobsuche und Recruiting? Wie werden Personalentscheidungen künftig getroffen? In vielen Bereichen findet ein Umdenken statt, wie der 2021 Talent Trends Report zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser von Randstad Sourceright zeigt. Die Studie analysiert die Situation in 17 Ländern weltweit und zeigt Herausforderungen sowie Lösungsansätze der Unternehmen.

1. Grenzenlose Talentstrategien

Recruiting-Strategien werden zunehmend überregional. Denn die Anzahl der remote Arbeitenden hat sich seit Ausbruch der Pandemie weltweit auf 50 Prozent verdoppelt. Das Homeoffice etabliert sich mehr und mehr als Arbeitsplatz. So wird die Entfernung zwischen Unternehmenssitz und Wohnort auch für Bewerber seltener zum Ausschlusskriterium bei der Jobsuche. Grenzenlose Talentstrategien erfordern neue Herangehensweisen bei Recruiting und Employer Branding. Es sei sinnvoll, Informationen aus dem Marktumfeld und der eigenen Belegschaft neu zu bewerten und zu nutzen, um besser einschätzen zu können, wo sich eine lokale und wo sich eine überregionale Mitarbeitersuche rentiert.

2. Interne Wechsel für bessere Anpassungsfähigkeit

Gut durch die Corona-Pandemie kamen Unternehmen, die Arbeitskräfte schnell von Aufgabenbereichen mit geringer Nachfrage in jene mit hoher Auslastung umschichten konnten. Sie rüsteten schnell um und qualifizierten ihre Mitarbeiter entsprechend, um neuen Anforderungen gerecht zu werden. So war und ist es möglich, Arbeitsplätze zu erhalten und Fachwissen zu bewahren. 87 Prozent der Personalchefs glauben daher, dass Reskilling zur Mitarbeiterbindung beiträgt. Die richtigen Skills, eine gute Kommunikation und eine positive Einstellung sind entscheidend, um gut mit Veränderungen umzugehen. Viele der aktuell erforderlichen Fähigkeiten sind technischer Natur. Doch nur 46 Prozent der Personaler konzentrieren ihre Weiterbildungsmaßnahmen auch auf Soft Skills. Darunter fallen beispielsweise Anpassungsfähigkeit, Zeitmanagement, Kreativität, Teamwork und Kommunikation.

3. Arbeitserlebnis neu bewerten

63 Prozent der Personalverantwortlichen messen dem Arbeitserlebnis ihrer Mitarbeiter seit Ausbruch der Pandemie eine höhere Bedeutung bei. Vom Recruiting über das Onboarding und das Management des Arbeitsalltags bis hin zum Offboarding - diese Stationen im Berufsleben erleben viele Menschen oft nicht mehr im Büro, sondern zu Hause. Nicht nur für Arbeitnehmer, auch für Arbeitgeber ist das eine neue Situation. Das Arbeitserlebnis vieler Menschen verändert sich. Die erlebten Erfahrungen im Homeoffice färben dabei schnell auf die Beziehung zum Unternehmen ab - und dank diverser Bewertungsportale schnell auch auf die Arbeitgebermarke.

4. Das Geschäft mit Diversität vorantreiben

80 Prozent der Personalchefs sind sich einig: Starke Diversity- und Inklusions-Programme sind wichtig, um Talente anzuziehen und zu halten. 68 Prozent der Unternehmen weltweit haben bereits entsprechende Maßnahmen umgesetzt, bei einem Drittel (27 Prozent) sind sie in Planung.

5. Personalentscheidungen mit Datenanalyse optimieren

Personalchefs investieren verstärkt in den Bereich Talent Analytics. 62 Prozent sehen ein erhebliches Budget für Tools wie Dashboards zur Datenvisualisierung vor. Jeder Fünfte (19 Prozent) hat als direkte Folge der Pandemie begonnen, in Talent Analytics zu investieren. Auch künftig sei es sinnvoll, Erfahrungswerte mit Informationen aus der Datenanalyse anzureichern, um Veränderungsprozesse zum Ziel zu führen. Doch auch hierbei gilt: Das Tool alleine macht noch nichts besser. Eine gute Datenqualität und Benutzerfreundlichkeit sind wesentlich für die erfolgreiche Anpassung von Arbeitsabläufen der HR-Abteilungen.

(AutorIn: Susan Rönisch )

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