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Was Deutsche in der Corona-Krise online kaufen

01.04.2020 Der E-Commerce in Deutschland hat in den vergangenen Wochen seit Beginn der Corona-Krise ein deutliches Wachstum erlebt. Aber nicht nur Online-Apotheken und der Lebensmittelhandel profitieren.

 (Bild: Pete Linforth/Pixabay)
Bild: Pete Linforth/Pixabay
Im Zeitraum zwischen dem 23.03. und dem 29.03.2020 verzeichnete Creditreform Boniversum zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen im Bereich E-Commerce 70 Prozent mehr Anfragen, also Kaufabsichten, als im Vorjahr. Ein genauerer Blick auf die einzelnen Branchen zeigt, dass neben Online-Apotheken und dem Lebensmittelhandel auch die Modebranche und die Bau- und Möbelbranche ein deutliches Wachstum aufweisen.

Online-Apotheken erleben derzeit einen regelrechten Zulauf. Sie verzeichnen im genannten Zeitraum 111 Prozent mehr Anfragen als im Vorjahr. Am 18.März waren es sogar 466 Prozent mehr Anfragen im Vergleich zum Durchschnitt des Gesamtjahres 2019. Es ist allerdings auch zu erkennen, dass diese Kurve etwas abflacht. In der Woche vom 16.03. bis zum 22.03. lagen die Anfragezahlen um 252 Prozent höher als im Vorjahr, im Zeitraum vom 23.03. - 29.03. "nur" noch um 111 Prozent höher als im Vorjahr.

Lebensmittelhandel, Modebranche, Bau & Möbel und Versender von alkoholischen Getränken mit steigenden Anfragezahlen


Der Lebensmittelhandel, der in dieser Betrachtung Getränke und Genussmittel einschließt, weist in der vergangenen Woche ein Plus von 232 Prozent an Kaufabsichten auf.

Auch interessant: In den sozialen Medien kursieren derzeit Posts, die sich darüber amüsieren, dass deutsche Verbraucher sich auf Mehl und Toilettenpapier stürzen und dieses hamstern. Verbraucher in anderen europäischen Ländern hingegen würden die Vorräte an alkoholischen Getränken aufstocken. Die Auswertung der Boniversum zeigt aber, auch hierzulande verzeichnen Onlineshops für alkoholische Getränke steigende Anfragezahlen. In der Woche vom 23.03. - 29.03. lagen die Kaufabsichten um 31 Prozent höher als im Vorjahr.

Aber auch abseits der Online-Apotheken und Lebensmittelhändler zeigt der E-Commerce deutliche Wachstumszahlen. Die Verbraucher scheinen die Zeit zu nutzen, um Haus und Garten zu verschönern. Die Bau- und Möbelbranche verzeichnete in den letzten Tagen einen Zuwachs von 22 Prozent. Und mit der ersten Frühlingssonne wollen die Kleiderschränke gefüllt werden. Entsprechend steigen auch hier die Anfragezahlen und das sogar um 104 Prozent.

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(Autor: Christina Rose )

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