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Blogger schießen gegen StudiVZ

31.01.2008 "Unsinnigste Netzwerkstrategie", "rauchende Müllhalde" und "Anwendungsbetteln": Das sind die Reaktionen auf die StudiVZ-Strategie, sich künftig nur bedingt externen Programmierern öffnen zu wollen.

Unter der Überschrift "StudiVZ has lost the plot" bloggt sich Marcel Weiß mit einer umfangreichen Strategie-Analyse (Neunetz.com  ) zum Wortführer all derjenigen, die die neue StudiVZ  -Strategie kritisch bewerten.

Für Weiß sind die von StudiVZ-CEO Markus Riecke angekündigten Pläne (neue Über-VZ-Seite, proprietäre Schnittstelle mit Zugangsbeschränkungen) die "unsinnigste Netzwerkstrategie ever".

Im gewohnten Duktus äußert sich auch Rainer Meyer , alias Donalphonso, im Blogbar  : "In zwölf Monaten wird StudiVZ nur noch eine rauchende Müllhalde sein, falsch als Papierprojekt gegen das Internet konzipiert von den Erbauern und von Facebook im Sturm genommen."
Vor allem Programmierer von Widgets sehen nicht ein, warum sie "die VZler noch anbetteln müssen, dass ich eine App für die schreiben darf" empört sich Thomas Frütel im Webmaster-Blog. Den Grund, warum Holtzbrinck den Zugang für Drittanbieter reglementiert, sieht Donalphonso vor allem darin, das die "Firmen des Holtzbrinckkonzerns dadurch die Monopolstellung der Netzwerke in Deutschland im Alleingang beanspruchen, ohne lästige Konkurrenz anderer Medienhäuser" fürchten zu müssen.

StudiVZ   hatte am Montag angekündigt, seine Plattform auf Anfrage externen Programmierern öffnen zu wollen (iBusiness berichtete).
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