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Mobile-Friendly-Studie: Die zehn wichtigsten Erkenntnisse für Ihre Mobiloptimierung
08.09.2015 Die Zusammenhänge zwischen mobiler Optimierung von Webseiten, also "mobile-friendly", und den Suchergebnissen sind derzeit zwar belegt, aber noch gering. Um herauszufinden, welche Zusammenhänge zwischen der Optimierung und der Platzierung zu erwarten sind und welche neuen Anforderungen die Suchmaschinen und deren Algorithmen mit sich bringen, haben Cyberpromote und Forecheck die Top 500 Websites laut Alexa untersucht.
- Mobile Friendly ist bei den Website-Betreibern angekommen. Dennoch gibt einen geringen Teil an Websites, die noch gar keine Anpassung für mobile Geräte vorgenommen haben und responsives Design dominiert den Markt nicht.
- Fehlerfreie Webseiten gibt es nicht. Bei responsiven Websites sind die Fehler am geringsten, aber auch dort gibt es noch viel Handlungsbedarf. Der Markt steht noch am Anfang und in den Details zeigen sich viele Probleme und Schwächen.
- Der Mobile-Friendly-Test von Google, aber auch die anderen Tests, sagen relativ wenig über die Qualität der Umsetzung aus. Für eine richtige Einstufung und für eine umfassende Überprüfung sind sehr umfangreiche Tests notwendig. Für Abnahmen oder Auditierung von mobilen Webseiten sind diese Test nicht ausreichend.
- Mobile Friendly bringt nicht für jede Website unbedingt mehr Conversions, Kontakte oder Umsatz. Ob sich der Aufwand und die Kosten rechnen, ist schwer zu beurteilen und sehr von der Art der Website ab. Der Einfluss auf die Platzierungen wird aber weiter zunehmen.
- Standardisierte mobile Lösungen wie mobile Shops, die nur Produkte listen, ohne zusätzliche Funktionalität wie in der Desktop-Variante, sollten nur eine Notlösung sein. Solche standardisierten Lösungen sind für Anbieter mit nur einem oder sehr wenigen oder wenig erklärungsbedürftigen Produkten sinnvoll.
- Cloaking ist durch die neuen Methoden von Mobile Friendly ein zunehmendes Problem. Wie die Suchmaschinen und die Webseitenbetreiber damit umgehen, bleibt abzuwarten. Auch Google selbst ist von dem Problem betroffen. Auch für Suchmaschinen wird es eher schwieriger, Cloaking eindeutig zu erkennen.
- Google wird seine Technologien weiter verfeinern und mobile Varianten einer Website analysieren, auswerten und indexieren. Fehler in der Umsetzung werden sich zukünftig stärker auswirken, unabhängig davon, wie sinnvoll eine mobile Variante für eine Website ist. Auch Webseiten, für die Mobile Friendly keine Bedeutung hat, werden sich den Bedingungen unterwerfen müssen, wenn Sie in Zukunft gut platziert sein möchten.
- Die automatische Erkennung von nicht sichtbaren Inhalten, Abständen und Überlappung von Elementen ist technisch gelöst und wird zunehmend in die Bewertung der Suchmaschinen einfließen.
- Die Duplicate-Content-Probleme werden zunehmen, wenn man alternative URLs oder dynamische Anpassung implementiert und die Regeln von Google nicht einhält. Da Google einen mobilen Index testet, sind hier für viele Webseiten Probleme zu erwarten.
- Responsives Design ist per se keine optimale Lösung für Barrierefreiheit, sondern schafft auch neue Probleme. Die gefundenen Mängel erschweren die Lesbarkeit, für Menschen mit Einschränkungen umso mehr.


