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Onlineshopper fühlen sich von Händlern nicht verstanden

03.11.2017 Schlechter Kundenservice und komplizierte Prozesse beim Online-Shopping sorgen für Unzufriedenheit bei deutschen Verbrauchern: Zwei von drei deutschen Shoppern fühlen sich von ihren Händlern unverstanden.

 (Bild: DAK-Gesundheit)
Bild: DAK-Gesundheit
Das hat Salesforce   im aktuellen 'Connected Shoppers Report' ermittelt. Demnach werden neue Technologien vom Einzelhandel langsamer adaptiert, dadurch entsteht eine Lücke zum Nutzungsverhalten der Kunden. Ein guter Service vor Ort und persönliche Beziehungen spielen deshalb nach wie vor eine wesentliche Rolle für die Kundenbindung. 56 Prozent der deutschen Kunden geben an, dass sie sich über Produkte im Laden informieren wollen, ehe sie sie kaufen. Gleichzeitig setzen die Deutschen auf den Online-Handel. Tatsächlich suchen 76 Prozent der Käufer insgesamt und 86 Prozent der Millennials online nach den passenden Angeboten. Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Deutschen kaufen dennoch in einem physischen Laden ein - und erhalten damit die Methode "ROPO" (Research online, Purchase offline) am Leben.

Werden Einkäufe online getätigt, so geschieht das in über 50 Prozent der Fälle immer noch auf Webseiten, abgeschlagen dahinter per Email oder händlereigenen Apps. Messaging-Apps werden in Deutschland bisher nur verhalten für Einkäufe genutzt. Nur jeder vierte Einkauf findet über WhatsApp, Facebook Messenger, Skype oder vergleichbare mobile Anwendungen statt. Wachstumschancen liegen diesbezüglich bei den jungen Schnäppchenjägern. Die Verkaufszahlen sind dann sogar vergleichbar mit jenen über E-Mail.
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