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Online-Shopper verlaufen sich im Einkaufslabyrinth
29.11.2006 Laut einer aktuellen Verbraucher-Umfrage wird es für die geschätzte Kundschaft zunehmend schwieriger, im Internet die für sie richtigen Produkte und Dienstleistungen zu finden. Viele Online-Käufer fühlen sich überfordert, vor allem für Frauen ist Online-Shopping oft zu kompliziert.
Weiblichen Onlinekunden ist der Online-Kauf oft zu kompliziert. Laut den Studienautoren sagt nur jede dritte Frau, dass Einkaufen im Netz gegenüber früher einfacher geworden ist. 15 Prozent der Kundinnen ärgern sich über zu aufwändige Bezahlverfahren. Das ist ein Kriterium, das bei der Shopwahl für zwei Drittel der Online-Shopperinen ausschlaggebend ist. Darüber hinaus bemängeln die weiblichen Einkäufer Servicedefizite der Online-Händler. 45 Prozent der Frauen sind mit der Online-Beratung nicht zufrieden. Nur sechs Prozent der Frauen stimmen zu, dass sich die Kundenbetreuung im Internet verbessert hat.
Männern fällt das Online-Shopping dagegen leichter: Rund die Hälfte stellt fest, dass der Einkauf in virtuellen Läden im Vergleich zu früher einfacher geworden ist. In Sachen Beratung urteilen Männer hingegen kritischer als Frauen. Mehr als jeder zweite von ihnen wünscht sich mehr Produktinformationen. Zwölf Prozent der männlichen Internetkunden, doppelt so viele wie bei den Frauen, räumen allerdings ein, dass Internetshops inzwischen mehr Service bieten als in der Vergangenheit.
An der Onlinebefragung haben 506 Endkunden teilgenommen.
