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Kommerzielle Unterwanderung der Shareconomy: AirBnB bekommt Probleme

20.10.2014 Aggregatoren-Apps stehen weltweit im Fadenkreuz der Behörden: In Deutschland kämpft Uber   mit regionalen Verboten und auch die Übernachtungsbörse AirBnB   ist Gegenstand von Diskussionen um seine Rechtmäßigkeit. In New York bekommt letzteres Unternehmen nun handfeste Probleme: Es geht um Steuerbetrug.

New York gegen AirBnb: Es geht um Millionen an entgangenen Steuern (Bild: Patmikemckane/Pixabay)
Bild: Patmikemckane/Pixabay
New York gegen AirBnb: Es geht um Millionen an entgangenen Steuern
So sei die Bettenbörse massiv von kommerziellen Anbietern unterwandert, obwohl sie nur ein Forum für Privatleute sein soll, die ein Bett frei haben und damit ein paar Taler verdienen wollen: Jeder siebzehnte Anbieter auf AirBnB ist nach Ermittlungen des Generalbundesanwalts von New York tatsächlich einer kommerzieller Übernachtungsbetrieb. Das klinge zwar wenig, aber dieses Siebzehntel an Profis generiere immerhin über ein Drittel des AirBnB-Umsatzes, berichtet Spiegel Online  .

Das Unternehmen kündigt an, bereits gegen solchen Missbrauch vorzugehen - das dürfte allerdings nicht verhindern, dass immense Nachforderungen von Behördenseite auf AirBnB zukommen: Allein in den letzten vier Jahren seien New York durch die kommerzielle Ausnutzung der Plattform rund 26 Millionen Euro Hotelsteuern entgangen.
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