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Neue Studie enthüllt Trends für Provider
26.05.2008 Eine neue weltweite Studie liefert Trends zu neuen Diensten, Geschäftsmodellen und Entwicklungen im Marketing von Service-Providern. Kernaussage: Die jetzige Strategien führen "zum Killer der Service-Provider".
Die wichtigsten Ergebnisse:
- 57 Prozent der Provider stimmen zu, dass Flatrates Innovationen unterdrücken und das Wachstum beschränken.
- 79 Prozent sind der Ansicht, dass das geringere Wirtschaftswachstum das Konsumverhalten der Kunden negativ beeinflusst und betonen die Notwendigkeit, jede einzelne Geschäftsbeziehung rentabel zu gestalten.
- 84 Prozent der weltweiten Betreiber stimmen zu, dass der Hochgeschwindigkeitsdatenzugriff entscheidend für zukünftiges Gewinnwachstum ist.
- Die Marketingfachleute glauben, dass das Datenwachstum innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate um 30 bis 40 Prozent steigen wird. Yankee geht jedoch von einem Wachstum von 80 bis 100 Prozent aus, was beweist, dass die Marketingmanager sich zwar ansatzweise der wahren Anforderungen an ihr Geschäft bewusst sind, diese jedoch nicht genau vorhersagen können.
"In Zeiten des verlangsamten Wirtschaftswachstums und sinkender Erträge aus den Kerndienstleistungen der Serviceprovider verdeutlichen die Umfrageergebnisse die gegenwärtigen oder geplanten Schritte der Marketingmanager, um dem Gewinnrückgang entgegenzusteuern. Ein entscheidender Faktor ist die Einführung einer Reihe von Diensten, die auf kundenorientierten Innovationen beruhen", erklärt Ari Banerjee , Program Manager Technologies der Yankee Group . Die Umfrage zeige das Verständnis der Marketingmanager auf, dass Flatrates sich langfristig als heimliche Killer der Serviceprovider erweisen werden. "Deshalb gründen sie ihre Strategie auf nuancenreiche Geschäftsmodelle mit einer umfassenden Mischung aus den 3 P's - Policy, Promotion und Prepaid."
Die Marketingfachleute fordern mehr Flexibilität, um Dienste schneller einführen und Teilnehmern die Konfiguration von Dienstleistungen und Vertragsmodellen ermöglichen zu können. Die Umfrage hat ergeben, dass diese Anforderungen den traditionell bestehenden Infrastrukturen widersprechen und Serviceprovider aller Art dazu drängen, sich auf die Technologie der nächsten Generation umzustellen. Diese neue Technologie bietet die Geschwindigkeit, Präzision und Bereitstellung von Echtzeitfunktionen, mit der segmentiert neue Dienste profitabel und verlässlich erbracht und die Zufriedenheit und Loyalität der Kunden gesichert werden können.
Die weltweite Studie wurde von Openet, einem Anbieter von Transactional Intelligence für Netzwerk-Serviceprovider, bei Yankee Group Research Inc in Auftrag gegebenen. Sie umfasst die Meinungen von 150 hochrangigen Marketingmanagern bei Serviceprovidern zu der Frage, wie das Niveau des durchschnittlichen Ertrags pro Kunde (ARPU) erhöht werden kann. Die Antworten kamen zu gleichen Teilen aus Nordamerika, Europa und Asien.
Zum Download der Studie .
