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Studie: Kritische Masse für Mobile-Marketing erreicht

17.07.2008 In den USA ist das mobile Internet deutlich auf Wachstumskurs, wie eine aktuelle Studie von Nielsen Mobile belegt. Besonders interessant dürfte diese Entwicklung für mobiles Marketings sein, denn auch in Europa zeichnet sich dieser Trend ab.

 (Bild: SXC.hu/Mike Johnson)
Bild: SXC.hu/Mike Johnson
Laut einer Studie des Medienforschungsunternehmens Nielsen Mobile ist die kritische Masse für mobile Marketing in den USA erreicht. 1,7 Milliarden Dollar wurden allein im ersten Quartal 2008 mit dem mobilen Internet als Werbemedium erwirtschaftet. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es fünf Milliarden. Rund 40 Millionen amerikanische Mobilfunker (15,6 Prozent der amerikanischen Gesamtbevölkerung) surfen mittlerweile regelmäßig mit ihrem Handy online. 2006 waren es noch 23,4 Millionen. Den Studienautoren zufolge ist der Anstieg (73 Prozent) vor allem auf gefallene Preise und die Einführung von Flatrates sowie auf schnellere Zugänge zurückzuführen.

Der Studie zufolge zeigen sich ähnliche Tendenzen in Europa: Die prozentual höchsten Nutzerzahl hat Großbritannien mit 12,9 Prozent und Italien mit 11,9 Prozent. Deutschland befindet sich mit einem Marktanteil von 7,4 Prozent auf dem achten Platz. Allerdings ist das Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Nutzer in Deutschland deutlich ausgeprägter als anderswo. Liegt weltweit der männliche Nutzer-Anteil bei 56 Prozent, beträgt er in Deutschland 75 Prozent.

Deutliche Unterschiede zu normalen Internet-Nutzern haben die Stduienautoren im Surfverhalten der mobilen Internet-Nutzer ermittelt. So werden mobil vor allem Social Networks und Kommunikationsangebote genutzt. Außerdem zeigen sich 60 Prozent der mobilen Nutzer Werbung gegenüber offen.
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