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Studie: Handys verdrängen Festnetzanschlüsse
14.07.2008 Das Handy ersetzt vor allem in Osteuropa zunehmend den klassischen Festnetzanschluss. Ein Trend der sich laut dem BITKOM auch in Deutschland schleichend durchsetzt. Das Eldorado für Location Based Service und mobiles Internet liegt nur noch einen Steinwurf weit entfernt.
Besonders hoch ist der Anteil der 'Nur-Handy-Haushalte' in den osteuropäischen Ländern. Ein Grund dafür ist der im Vergleich zu Westeuropa schlechtere Ausbau des Festnetzes. In Tschechien hatten nach neuesten Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat im Jahr 2007 lediglich 31 Prozent der Haushalte einen Festnetzanschluss, in Ungarn 42 Prozent und in Polen 62 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland verfügen 83 Prozent der Haushalte über ein Festnetztelefon.
Eine weitere Ursache für die anhaltend hohe Festnetzdichte in Deutschland ist die Verbindung der Telefonanschlüsse mit schnellen Internetverbindungen per DSL. Dennoch verliert das Festnetz auch in Deutschland gegenüber dem Handy an Boden. Im Jahr 2007 ist das Gesprächsvolumen im Festnetz um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 169 Milliarden Minuten gesunken. Gleichzeitig explodierten die Telefonate mit dem Handy im gleichen Zeitraum um 20 Prozent auf 68 Milliarden Minuten.
Das bedeutet, dass mobiles Internet und Location Based Services schon jetzt ein Massenmarkt sind. Wie Unternehmen, Agenturen und Dienstleister vom Mobile-Trend profitieren, lesen iBusiness-Premium-Mitglieder (und solche die es jetzt werden) exklusiv in Ausgabe 10/2008 des Multimedia-Trendletter iBusiness Executive Summary.
