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Markenkommunikation im Web 2.0 ist dringend notwendig
26.01.2007 Hart ins Gericht gehen Heidelberger Marktforscher mit dem aktuellen Marketing-Trend zu nutzergenerierten Inhalten. Damit liegen die Forscher total daneben.
Wer hier nicht aufpasst, kann tatsächlich seiner Marken schaden. Allein das Beispiel Chevrolet hatte gezeigt, dass Werbetreibende nutzergenerierte Kampagnen mit sehr viel Fingerspitzengefühl planen müssen. Die starre Kampagne, bei der Internetnutzer einen eigenen Auto-Werbespot anfertigen konnten, hatte wahre Markenjünger kaum angesprochen und verkam damit zu einer Ansammlung voll rufschädigender Inhalte.
Auch die Heidelberger Analysten haben das Thema 'Web 2.0 Marketing' wohl nicht verstanden. Das zeigt aber, dass gerade Marketing-Dienstleister hier noch Aufklärungsarbeit leisten müssen. Denn solche Pressemitteilungen wie von GIM Argo stiften weitere Verunsicherung und führen dazu, dass weniger online-affine Markenartikler sich dem Web-2.0-Marketing komplett verweigern. Was ausgesprochen fatal wäre. Denn die Nutzer sind bereits im Web 2.0, also ist ein entsprechendes Marketing auch dringend notwendig.
