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Immobilienstudie: Ortsbezogene Suche gewinnt an Bedeutung
29.05.2013 Online-Inmmobilienportale und Suchmaschinen werden von gewerblichen Immobilienanbietern als erfolgskritisch für die Vermarktung von Immobilien angesehen, so eine aktuelle Immobilien-Studie.
- Die Euphorie bezüglich neuer Technologien der vergangenen Jahre hat sich in Teilen etwas abgeschwächt.
- Immobilienportale sind mittel- bis langfristig der wichtigste Vermarktungskanal für Immobilien.
- Die ortsbezogene Suche nach Immobilien wird mittel- bis langfristig an Bedeutung gewinnen. Dabei steht vor allem im Vordergrund, zu jeder Zeit und an jedem Ort nach Immobilien suchen zu können. Allerdings: Die Bedeutung der ortsbezogenen Immobiliensuche aus Anbietersicht stieg nicht in dem Ausmaß wie 2011 angenommen. Die Wertschätzung der ortsbezogenen Immobiliensuche aus Sicht der Suchenden hat gegenüber 2011 leicht abgenommen: 51 Prozent der Suchenden sagen, ortsbezogene Suche wird an Bedeutung zunehmen. 2011 waren es 54,5 Prozent.
- Anbieter eruieren verstärkt die Möglichkeit, soziale Netzwerke als Absatzkanal zu nutzen. Immobiliensuchende schätzen vor allem die Möglichkeit, sich autark in Chats und Foren organisieren zu können.
- Angebote zur Immobilienvermarktung und -suche am Fernseher und im Auto werden sowohl von den Anbietern wie auch Suchenden skeptisch betrachtet.
Die befragten Immobiliensuchenden, die sich zum Zeitpunkt der Befragung auf der Suche nach einer Immobilie befanden, suchten meist auf mehreren Portalen parallel. So gaben jeweils über 80 % der Befragten an, sowohl auf Immonet wie auch Immobilienscout24 nach geeigneten Immobilien zu suchen, gefolgt von Immowelt mit 55 %. Lediglich 12,3 % gaben an, die Immobilie auch über einen Makler zu suchen. Die Suche beschränkt sich dabei nicht mehr unbedingt auf eine Person. Gut 60 % der befragten Immobiliensuchenden gaben an, die Immobilie zusammen mit der Partnerin/ dem Partner, der Familie oder den Mitbewohnern zu suchen.
Die befragten Immobiliensuchenden, die bereits eine passende Immobilie gefunden haben, gaben an, diese zu 41,4 % über Immobilienscout24 und zu 27 % über Immonet gefunden zu haben. Damit nehmen Immobilienportale nach wie vor eine dominierende Rolle ein. An dritter Stelle wurde mit 11,5 % aber die Empfehlung durch Freunde genannt.
Bei Maklern regiert das Tablet. Applikationen zur Wohnungsdarstellung werden deutlich häufiger auf Tablet-PCs genutzt. Gewerbliche Immobilienanbieter, die bereits im Besitz eines Tablet-PCs sind schätzen also die Visualisierungsmöglichkeiten dieser Endgeräte und greifen auf verfügbare kostenlose wie kostenpflichtige Applikationen zurück. Insbesondere die Softwarelösungen von Immonet und Immobilienscout24 erfreuen sich großer Beliebtheit und werden bzw. wurden bereits von knapp 40 % der Befragten genutzt.
