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Pixelpark schreibt erneut rote Zahlen
03.09.2007 Auf dem Weg zur selbst ausgegebenen Multimedia-Markführerschaft in Deutschland muss Pixelpark erneut einen kleinen Rückschlag verkraften. Weil sich zwei Akquisitionen bislang nicht sonderlich gerechnet haben, schließen die Berliner auch das erste Halbjahr 2007 mit einem Minus ab.
Der Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt im ersten Halbjahr 2007 bei 0,2 Millionen Euro (1.Halbjahr 2006: -0,6 Millionen Euro). Damit erzielte Pixelpark im abgelaufenen Berichtszeitraum zwar das beste EBITDA-Ergebnis in einem 6-Monatsbericht seit dem Börsengang im Jahr 1999. Dennoch schloss der Konzern unterm Strich im Berichtszeitraum mit einem Minus von 1,2 Millionen Euro ab (1. Halbjahr 2006: -1,1 Mio. EUR).
Wofür es Gründe gibt: Durch den Verkauf des Logistik-Dienstleisters ZLU entging Pixelpark nach eigenen Angaben ein Jahresumsatz von 3,9 Millionen Euro. "Signifikant belastend auf Umsatz- und Ergebnissituation" wirkte sich auch die außerplanmäßige Geschäftsentwicklung von 'Pixelpark Systems' aus.
Das aus den beiden im Jahr 2005 übernommenen IT-Dienstleistern Opfides und 'CIB Netzwerk-Beratung GmbH' hervorgegangene Tochterunternehmen hat im ersten Halbjahr 2007 mit einem negativen operativen Ergebnis von 0,5 Millionen Euro abgeschlossen. Daneben entstanden wegen der vielen Akquisitionen des Konzerns Beratungsaufwendungen, die sich belastend auf das Konzernergebnis auswirken.
Besser lief da schon das Agenturgeschäft: So erzielte das Segment 'Kommunikation', dem sämtliche Agenturen des Pixelpark-Konzerns zugeordnet werden, in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 15,5 Millionen Euro und ein EBITDA von 1,1 Millionen Euro.
