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Deutsche Verleger setzen große Hoffnungen in Online-Werbung

von sr

31.10.2007 Wie verschiedene Umfragen zeigen, rechnet sowohl die deutsche Publikums- als auch die Fachpresse mit einem Umsatzwachstum in diesem Jahr. Was vor allem an steigenden Einnahmen über Online-Werbung liegen soll.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Laut einer aktueller Herbstumfrage vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger   (VDZ) unter den Publikums- und Fachzeitschriften sowie der Konfessionellen Presse rechnet generell fast jeder zweite Zeitschriftenverlag (46 Prozent der Befragten) damit, in diesem Jahr mehr Ertrag zu erzielen als 2006. Demnach erwarten die Befragten in diesem Jahr ein "kräftigen Wachstumsimpulsen" beim Online-Werbemarkt: So gehen 57 Prozent der Unternehmen davon aus, dass ihre Online-Umsätze in 2008 deutlich über denen von 2007 liegen werden.

Bis zum Jahr 2010 rechnen alle Verlage im Online-Geschäft mit einer Steigerung des Umsatzanteils im Geschäftsfeld Online von 4,6 (2006) auf dann 12,8 Prozent. VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner : "Diese Entwicklung zeigt, dass Verlage die Herausforderungen der Digitalisierung mit großer Energie für ihre Geschäftsfelder nutzen und bestätigt die hohe Attraktivität des redaktionellen Content im Online-Werbemarkt."
52 Prozent der in der Herbstumfrage berücksichtigen Unternehmen gehen davon aus, dass generell alle Anzeigenerlöse in diesem Jahr über dem Niveau von 2006 liegen werden. Bei den Vertriebserlösen rechnen 39 Prozent in diesem Betrachtungszeitraum mit einer solchen Entwicklung. Bereits im Jahr 2006 legte der Gesamtumsatz der Zeitschriftenverlage 2006 leicht zu: um 1,9 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten blieb mit 36.050 stabil.

Auch die deutschen Fachverlage beurteilen ihre Geschäftsentwicklung zuversichtlich. Das zeigen die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Herbstumfrage der Deutschen Fachpresse  . Für 2008 erwarten 63 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen somit höhere Umsätze als im Vorjahr. Auch die Ertragslage 2007 wird überwiegend positiv bewertet.

Die Umsatzerwartungen für 2007 wurden getrennt nach den Bereichen Anzeigen, Vertrieb und Online abgefragt. Bemerkenswert sind die Erwartungen an das Digital-Geschäft: 77 Prozent der Befragten prognostizieren hier für 2008 ein "deutliches Wachstum". Im Anzeigen- und Abonnementgeschäft bleibt die Lage dagegen etwas verhalten. Rund 80 Prozent der befragten Verlage erwarten hier eine "gleiche" oder "etwas bessere" Entwicklung.
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