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Studie: "Tourismusbranche erst im Web 1.5 angekommen"

11.03.2011 Das Potenzial des Internets in der Tourismusbranche ist noch lange nicht ausgeschöpft. Dies gilt vor allem für Social Media-Aktivitäten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin  (HTW).

"Man kann im Tourismussektor maximal von Web 1,5 sprechen", resümiert Prof. Dr. Holger Lütters . So nimmt die Tourismusbranche die eigene Webseite als wichtigsten Online-Kanal für den unternehmerischen Erfolg wahr. 61 Prozent der befragten professionellen Tourismusakteure organisieren ihren Internet-Auftritt selbst; nicht einmal die Hälfte (47,5 Prozent) gibt an, ein explizites Budget für Online-Marketing zur Verfügung zu haben.

Social Media wird nur von 29 Prozent der befragten Unternehmen in die eigene Online-Marketing-Strategie integriert. Weitere 28 Prozent geben an, dies für die nächsten zwölf Monate zu planen.

Insgesamt, so das Fazit der Studie, ist die Branche damit eher den alten Strukturen des Internet verhaftet als schon in der Gegenwart angekommen. Allerdings wird Social Media für die Zukunft stetig wachsende Bedeutung zugesprochen. Viele Aktivitäten, die bisher auf den Webportalen der Unternehmen stattfanden, werden wohl verlagert werden. Wichtig wird auch die Ausdehnung der mobilen Services sein, die bisher erst von wenigen Anbietern unterstützt werden.

Die Studie befragte 310 professionelle Tourismusakteure online.

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